Die Deutsche Börse wird ihr „First Quotation Board“ zum 15. Dezember schließen. Die erst 2008 gegründete Platt­form sollte vor allem kleinen und mittel­stän­dischen Unternehmen den Weg an die Börse ebnen, kam aber wegen des Verdachts auf Markt­manipulationen in Verruf. Wegen der sehr geringen Trans­parenzan­forderungen war das First Quotation Board besonders anfäl­lig für zwielichtige Aktionen.

Die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht hat wieder­holt vor dubiosen Kauf­empfehlungen gewarnt. Ziel der unseriösen Tipp­geber ist es, die Kurse von ansonsten kaum gehandelten Aktien nach oben zu treiben.

Tipp: Privat­anleger sollten von wenig regulierten Handels­bereichen die Finger lassen. Die Aktien­auswahl ist im trans­parenten Markt groß genug. Informationen zu den Handels­bereichen finden Anleger unter www.boerse-frankfurt.de.

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