Aktien­handel Keine Macht den Drogen an der Börse

Aktien­handel - Keine Macht den Drogen an der Börse
Im Rausch. Cannabis-Aktien liefen nach der Legalisierung in Bundes­staaten der USA gut. © Getty Images

Für deutsche Anleger wird es ab dem 24. September schwieriger, Cannabis-Aktien von ausländischen Firmen zu handeln, deren Haupt­geschäft nicht aus medizi­nischem Cannabis besteht. Aktien der Hersteller von medizi­nischem Cannabis wie Canopy Growth und Aurora Cannabis Inc. sind weiter handel­bar. Grund für die Einschränkung sind neue Leit­linien der Aufsichts­behörde in Luxemburg. Ausländische Wert­papiere deutscher Anleger liegen häufig bei einem Tochter­unternehmen der Deutschen Börse, der Verwahr­stelle Clear­stream in Luxemburg. Anleger, die diese Aktien kaufen wollen, müssen das nach September über ausländische Börsen machen, was meistens teurer ist.

Tipp: Fragen Sie Ihre Bank, wie diese plant, mit den Aktien in Zukunft umzu­gehen. Manche wollen sie auf eine alternative Lager­stelle über­tragen.

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