Eine Prise Exotik kann das Depot beleben. Anleger sollten sich allerdings gut informieren, ehe sie in Schwellenländer investieren.

In Schwellenländern gibt es noch immer kräftiges Wirt­schafts­wachs­tum. Mit ETF können Anleger darauf setzen, dass sich das auch in steigenden Aktien­kursen spiegelt. Die Fonds­experten der Stiftung Warentest zeigen, wie ganz unterschiedliche Anleger­typen in diese Märkte investieren können, was sie dabei riskieren und welche Fonds sich am besten für welche Zwecke eignen.

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TestAktienfonds Schwellenländer18.06.2019
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Beimischung von Schwellenländern ist sinn­voll

China ist wirt­schaftlich auf der Über­holspur und längst hinter den USA die globale Nummer zwei. Doch bei Indexanbietern wie MSCI zählt China immer noch nicht zu den Industrienationen. Auch Südkorea, Indien, Russ­land und Latein­amerika laufen dort als „Emerging Markets“. Aus Sicht von Finanztest ist die Beimischung von Schwellenländern gerade für lang­fristig orientierte Anleger und für Sparpläne sinn­voll. Für jeden Anleger­typ gibt es dafür passende Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) – für Bequeme ebenso wie für Fort­geschrittene und Depotbastler.

Das bietet unser Test Aktienfonds Schwellenländer

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Regionen- und Länder-ETF aus Schwellenländern. Anleger, die ihr ETF-Depot selbst zusammen­stellen wollen, finden hier passende Vorschläge.

Tipps, Porträts, Grafiken. Wir sagen, welche ETF-Lösung sich für welchen Anleger­typ am besten eignet und wie stark Sie Schwellenländer im Depot höchs­tens gewichten sollten. Außerdem stellen wir zwei Emerging-Markets-Fonds mit aktivem Management vor. Unsere Grafiken veranschaulichen Zusammenset­zung, Wert­entwick­lung und Gewicht des Aktien­indexes MSCI Emerging Markets.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 7/2019.

Die sinn­vollen ETF für Einsteiger

Finanztest empfiehlt markt­breite global investierende Aktien-ETF. Im bekann­testen Welt­index, dem MSCI World, kommen Schwellenländer nicht vor. Anleger können aber auf ähnliche Indizes inklusive Schwellenländer ausweichen. Mit den Indizes MSCI All Country World (ACWI) oder FTSE All-World erhalten sie einen Quer­schnitt durch 47 börsenrelevante Industrie- und Schwellenländer. Beide unterscheiden sich nicht grund­legend und sind gleichermaßen empfehlens­wert. Daneben gibt es mit dem MSCI AC World IMI eine Index­variante, die auch Neben­werte einschließt.

Die richtigen ETF für Fort­geschrittene

Die wirt­schaftliche Bedeutung von Schwellenländern ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Gemessen am Brutto­inlands­produkt, der Summe aller produzierten Waren und Dienst­leistungen, liegt ihr Anteil am globalen Wirt­schafts­leben bei etwa 38 Prozent. Im Index MSCI All Country World ergibt sich aufgrund des Regel­werks von MSCI ein Anteil von nur knapp 12 Prozent. Wer sich stärker an Schwellenländern beteiligen möchte, als es in den Welt­indizes vorgesehen ist, kauft einen ETF, der ausschließ­lich Schwellenländer enthält. Wer lieber selbst entscheidet, welche Schwellenländer ins Depot kommen, kann es aus Regionen- und Länder-ETF selbst zusammen­stellen. Wie die Gewichtung im Depot aus Sicht der Finanztest-Experten sein sollte, erfahren Sie, wenn Sie den Testbe­richt frei­schalten.

Auf hohe Schwankungen gefasst sein

Der MSCI Emerging Markets ist inzwischen mehr als 30 Jahre alt. Er brachte deutschen Anlegern mit durch­schnitt­lich 10,4 Prozent pro Jahr eine deutlich bessere Rendite als der MSCI World in diesem Zeitraum (7,5 Prozent). Doch das ist nur die halbe Wahr­heit. Die Kurs­schwankungen sind bei Aktienmärkten von Schwellenländern oft deutlich höher als an etablierten Börsenplätzen – das zeigt unsere Grafik.

Bei China-ETF ganz genau hinschauen

Gemessen am Index­anteil kommen fast 80 Prozent der Schwellenländer­unternehmen aus Asien. China ist der Platz­hirsch und für alle, die ein Depot aus Länder-ETF zusammen­stellen wollen, kaum verzicht­bar. Bei der Auswahl sollten Anleger aber sehr genau hinsehen, denn die China-Indizes unterscheiden sich stark, wie unser Testbe­richt deutlich macht.

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