Mit dem H & A Lux VCH Insight (WKN 694 653) gibt es in Deutschland den ersten weltweit anlegenden Aktienfonds, dessen Investmentstrategie auf so genannten Insidergeschäften von Firmenfunktionären fußt.

Ein ­ legales ­ Insidergeschäft liegt dann vor, wenn zum Beispiel ein Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglied eines börsennotierten Unternehmens Aktien der eigenen Firma kauft oder verkauft. Solche Transaktionen müssen in den USA seit langem grundsätzlich öffentlich gemacht werden. Auch am Frankfurter Neuen Markt gibt es seit März 2001 eine Meldepflicht.

Um herauszufinden, wie eine bestimmte Aktie nach Insidergeschäften reagiert, analysieren die Fondsmanager historische Daten, etwa den Kursverlauf von Aktien nach vorherigen Insidergeschäften oder die Häufigkeit und das Volumen der Transaktionen. So wollen sie Aufschlüsse über das Kurspotenzial der Aktien erhalten und entsprechend handeln. Die Initiatoren hoffen, dass der Fonds mit dieser Strategie dem breiten Markt vorauslaufen kann.

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