Aktienfonds Emerging Markets Meldung

Aktienfonds, die in Schwellenländer investieren, waren die Gewinner der vergangenen Jahre. Selbst der Kurseinbruch im Frühjahr konnte den vorzüglichen Fünfjahresrenditen an den Emerging Markets wenig anhaben. Allerdings zeigen die jüngsten Kursschwankungen, wie risikoreich solche Fonds sind. Sie gehören nur als Beimischung von höchstens 10 Prozent ins Depot.

Sogar Top-Fonds büßten von Anfang Mai bis Anfang Juni 20 bis 30 Prozent ein. Die Verluste in dieser Phase waren bei manchen Fonds größer als der maximaler Verlust, den wir in unserem Test anhand der Monatsschlusswerte für die vergangenen fünf Jahre errechnen und in der Tabelle „Die besten Schwellenländer-Aktienfonds“ angeben. Bis zu unserem Stichtag Ende Juni hatten sich die Kurse schon wieder etwas erholt.

Auf Fünfjahressicht verwöhnten Schwellenländerfonds Anleger mit Spitzenrenditen. Mit einer Wertentwicklung von über 30 Prozent pro Jahr schießt der Thames River Eastern European den Vogel ab. Der Kurs dieses Fonds, der vor allem in Russland, Ungarn und Polen anlegt, gab im Frühjahr allerdings besonders deutlich nach.

Der einzige weltweit anlegende Schwellenländer Fonds mit stark überdurchschnittlicher Bewertung aus unserem Dauertest ist der Global Adv. Emerging Markets High Value. Seine größten Positionen sind der Minenkonzern Anglo American, die Ölfirmen Lukoil und Petroleo Brasileiro sowie der Elektronikriese Samsung. Aber selbst dieser Fonds, der das Vermögen breit über den Globus verteilt, eignet sich nur für risikobereite Anleger.

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