Tipps

Strategie. Achten Sie auf den Basispreis. Wollen Sie sichergehen, kaufen Sie eine Aktienanleihe mit einem Basispreis, der deutlich unter dem aktuellen Börsenkurs der Aktie liegt. Nehmen Sie ein hohes Risiko in Kauf, machen Sie es umgekehrt. Sonst wählen Sie den Mittelweg.

Kontrolle. Beobachten Sie die Aktie ständig. Bricht sie ein, erwägen Sie, die Aktienanleihe vorzeitig zu verkaufen. Sie vermeiden dann, dass die Bank Ihnen bei Fälligkeit Aktien liefert. Steigt die Aktie stark und mit ihr der Kurs der Anleihe, denken Sie ebenfalls über einen Verkauf nach. Zinsen erhalten Sie dann anteilig. Am Ende der Laufzeit bekommen Sie nur den Nennwert der Anleihe zurück.

Informationen. Auf der Suche nach dem passenden Papier klicken Sie die Seiten der Anbieter an, zum Beispiel: www.oppenheim-warrants.de; www.bhf-bank.de; www.commerzbank.de. Oppenheim bietet einen Online-Renditerechner an. Aktuelle Kurse und aufgelaufene Stückzinsen finden Sie zum Beispiel unter www.comdirect.de. Auch die Hausbank informiert.

Alternative. Haben Sie Ihre Freibeträge ausgeschöpft, ziehen Sie ein Discountzertifikat vor. Das ist steuerlich vorteilhafter – vorausgesetzt, Sie wollen das Papier länger als ein Jahr halten. Das Discountzertifikat ist auch dann die bessere Alternative, wenn Sie das Papier kürzer als ein Jahr halten wollen und noch Spekulationsverluste zu Buche stehen haben, etwa aus Aktiengeschäften. Sie können mögliche Gewinne nämlich mit diesen Verlusten verrechnen.

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