Aktienanleihen Meldung

Aktienanleihen bringen steuerpflichtige Zinsen. Anleger können damit aber auch Gewinne oder Verluste machen.

Garantiert 10 Prozent Zinsen im Jahr, das hat das Ehepaar Marie und Hans Ederer sich nicht zweimal sagen lassen. Marie Ederer hat ganz spontan die hochprozentige Lufthansa-Aktienanleihe von Sal Oppenheim und ihr Mann Hans die hochprozentige VW-Aktienanleihe der Rheinischen Hypothekenbank gekauft.

Die Rechnung ging jedoch nur bei Marie Ederer voll auf. Ehemann Hans konnte mit seiner VW-Aktienanleihe zwar hohe Zinsen kassieren, hat aber durch Kurseinbrüche auch viel Geld verloren. Jetzt wollen die beiden von ihren Freunden Anna und Tom Budde wissen, wie die Abrechnung mit dem Finanzamt aussieht.

Doch die beiden kennen nur die Grundregel: Haben Ehepaare Kapitaleinnahmen über 6.200 (vor 2000: 12.200) Mark und Alleinstehende über 3.100 (vor 2000: 6.100) Mark im Jahr, müssen sie Zinsen für Aktienanleihen in der Steuererklärung abrechnen.

Mehr konnten Buddes dazu nicht sagen. Auch Anna und Tom Budde haben zwar in letzter Zeit mit unterschiedlichem Erfolg Aktienanleihen gekauft. Die beiden haben aber ganz normal bis zum Ende der Laufzeit gewartet, während Ederers ihre Aktienanleihen vorher verkauft haben. Darum sieht die Abrechnung mit dem Finanzamt bei beiden Ehepaaren anders aus.

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