Tipps

Stop-Loss. Eine Stop-Loss-Order ist ein Verkaufsauftrag, der automatisch in Kraft tritt, wenn die Aktie auf einen bestimmten Wert fällt. Sie gilt in der Regel einen Monat und kostet zwischen 5 und 10 Mark. Häufigeres Anpassen empfiehlt sich nur bei gravierenden Kursveränderungen. Bei manchen Banken gilt ein Stop-Loss-Limit ein halbes Jahr. Es gibt Banken, die ein permanentes Anpassen unentgeltlich erlauben. Wollen Sie die Gebühren sparen, können Sie sich Ihr Stop-Limit auch im Kopf setzen ­ vorausgesetzt allerdings, Sie sind diszipliniert und verkaufen die Aktie wirklich, wenn sie die Stop-Marke erreicht hat.

Put. Puts funktionieren wie eine Versicherung, die bei Kursverlusten zahlt. Sie heißen auch Verkaufsoptionen, sind teurer als Stop-Loss-Orders und empfehlen sich vor allem für Übergangszeiten. Etwa dann, wenn Sie in Urlaub fahren und sich um nichts kümmern, jedoch auch nicht Gefahr laufen wollen, die Aktie durch eine Stop-Loss-Marke überstürzt zu verlieren. Oder in unsicheren Börsenphasen, wenn nicht klar ist, wie sich eine politische Situation (Naher Osten) oder eine Konjunktur (USA) entwickelt. Verkaufsoptionen sind, anders als die mit ihnen verwandten Optionsscheine, an der Terminbörse Eurex gelistet und erfordern die Börsentermingeschäftsfähigkeit: Das ist ein Formular, in dem der Anleger bestätigt, dass die Bank ihn über die Risiken aufgeklärt hat. Er sollte seine Bank nach passenden Optionen fragen und sie bitten, den idealen Versicherungsschutz auszurechnen.

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