Was bedeutet ...

Bookbuilding: Das übliche Verfahren, um den Ausgabepreis zu ermitteln. Hierbei wird zunächst eine Preisspanne festgelegt, in der Anleger zeichnen können. Angebot und Nachfrage bestimmen den Ausgabepreis.

Emissionspreis (Ausgabepreis): Der Preis pro Aktie, den Erstanleger vor der Börsennotierung zahlen müssen.

Entry Standard: Ein Börsensegment, das kleinen und mittelgroßen Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt ­erleichtern soll. Die Anforderungen an Transparenz und Information sind geringer als im General und Prime Standard.

General Standard: Die gelisteten Unternehmen müssen wichtige Neuigkeiten in Ad-hoc-Meldungen veröffentlichen, internationale Standards bei der Rechnungslegung anwenden und regelmäßig Zwischenberichte veröffentlichen.

Greenshoe: Die Aktienreserve, die das Unternehmen den für den Börsengang verantwortlichen Banken zur Verfügung stellt. Sie können ihren Kunden auf ­diese Weise nach der Emission weitere Aktien zum Emissionskurs anbieten.

Haltefrist (Lock-up): Gibt an, wie lange Alteigentümer ihre Aktien mindestens halten müssen, ehe sie verkaufen dürfen.

IPO (Initial Public Offering): Der Börsengang eines Unternehmens.

Prime Standard: Das Börsensegment mit den höchsten Anforderungen an die Transparenz, zum Beispiel quartalsweise Berichterstattung, Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards, Veröffentlichung eines Unternehmenskalenders und mindestens eine Analystenkonferenz pro Jahr.

Zeichnung: Der verbindliche Kaufauftrag für eine Neuemission. Der Anleger hat keinen Anspruch, bei der Zuteilung berücksichtigt zu werden. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs darf die Bank sogar dann Zeichnungsgebühren kassieren, wenn der Anleger bei der Emission keine Aktien erhält.

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