Unser Rat

  • Auswahl. Konzentrieren Sie sich auf ­Aktien im Prime Standard. Diese haben Chancen, in einen Börsenindex zu kommen und finden größeres Interesse bei Investmentfonds. Vor allem die Aktien aus dem Entry Standard sind meist riskanter.
  • Handel. Achten Sie auf das Emissionsvolumen (Zahl der ausgegebenen Aktien mal Ausgabepreis). Je größer es ist, desto interessanter ist die Aktie für Fonds. Anleger können hoffen, dass lebhafter Handel zu steigenden Kursen führt.
  • Großaktionäre. Wenn Firmengründer als Mehrheitsaktionäre mit im Boot bleiben, ist das ein gutes Zeichen. Nachdenklich sollte es Sie machen, wenn sich Großaktionäre im Rahmen des Börsengangs von ihren ­Anteilen verabschieden.
  • Altaktionäre. Es spricht für das Unternehmen, wenn sich die Altaktionäre ­verpflichten, ihre Aktien nach dem Börsengang mindestens zwei Jahre zu halten.
  • Emissionserlös. Lesen Sie im Emissionsprospekt oder auf der Internetseite der ­Firma nach, ob der Erlös des Börsengangs weitgehend in Investitionen fließt, die ihre Marktstellung und ihre Zukunftsaussichten stärken. Im ungünstigsten Fall gehen die Millionen an Alteigentümer, die ihre Aktien mit dem Börsengang veräußern.

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