Indexfonds auf den TecDax: Von Zukunfts­technologien profitieren

Der 2003 aufgelegte TecDax hatte als Nach­folger des berüchtigten „Neuen Marktes“ einen denk­bar schlechten Start. Inzwischen ist er ein anerkannter Sammel­platz für Unternehmen mit inno­vativen Geschäfts­modellen.

Chance auf hohe Gewinne

Der Index enthält 30 Börsengesell­schaften, vor allem aus den Branchen Computer, Software, Internet, Biotechnologie und alternative Energien. Ein Musterbei­spiel für die Chancen inno­vativer Technik liefert das Unternehmen Aixtron, das als Welt­markt­führer Maschinen für die Produktion von Leucht­dioden (LEDs) herstellt. Der Boom bei LEDs für Lampen und Fernseher ließ seine Gewinne und den Aktienkurs explodieren.

Die meisten TecDax-Unternehmen sind allerdings stark von einer florierenden Wirt­schaft abhängig. Das gilt auch für den Mikrochipher­steller Dialog Semiconductor, dessen Kurs sich seit Februar 2009 mehr als verzwanzigfachte. In Krisen gibt es für solche Firmen große Rück­schlags­gefahren.

Neue Chance für neue Energien

Einen herben Einbruch haben die Solar­energie- und die Wind­kraft­branche gerade hinter sich (Tabelle "Tops und Flops"). Beim Solar­zellen­konzern Q-Cells schmolzen in knapp zwei Jahren sogar vier Fünftel des Börsen­wertes dahin.

Alternative Energien sind stark im TecDax vertreten. Mit dem Indexfonds iShares TecDax (DE), Isin DE 000 593 397 2, wetten Anleger auch auf eine Erholung der Branche. Anders als mit Umwelt­technologiefonds setzen sie aber nicht alles auf eine Karte. Der TecDax enthält auch andere Branchen.

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