Indexfonds auf den MDax: Mit dem Mittel­stand gewinnen

Aktien Deutsch­land Special

Der aktuelle Wirt­schafts­aufschwung ist auch ein Boom der mittel­stän­dischen Unternehmen. Der Aktien­index, der vor allem Börsengesell­schaften mitt­lerer Größe enthält, der MDax, lief erwartungs­gemäß deutlich besser als der Dax mit seinen Groß­konzernen..

Spiegel deutscher Wirt­schafts­kraft

Der MDax mit seinen 50 Mitgliedern ist ein gutes Abbild der deutschen Wirt­schafts­tugenden. Er enthält viele Unternehmen, die mit ihren Produkten, Maschinen oder Techniken hervorragende Export­chancen haben.

Aurubis ist einer der führenden Kupfer­konzerne Europas, Fuchs Petrolub ein welt­weit tätiger Spezialist für Schmier­stoffe, Gildemeister ein führender Hersteller von Werk­zeug­maschinen. Symrise verdient mit seinen Duft­stoffen, Tognum mit Schiffs­motoren rund um den Globus gutes Geld. Im MDax gibt es aber auch sehr bekannte Firmen wie den Flug­zeug­hersteller EADS oder den Medien­konzern Axel Springer.

Von der Konjunktur abhängig

Der MDax ist sehr konjunk­tur­abhängig. Wenn die Wirt­schaft schlechter läuft, müssen Anleger bei diesem Index auf noch stärkere Schwankungen und Kurs­rück­schläge gefasst sein als beim breiten Aktienmarkt. Der durch die Finanz­krise ausgelöste Börsencrash riss den MDax ab Herbst 2008 binnen weniger Monate um mehr als 50 Prozent nach unten.

Wer nach Abwägen der Chancen und Risiken in den Index investieren möchte, macht das am einfachsten mit dem Indexfonds ishares MDax (DE), Isin DE 000 593 392 3. Für den ebenfalls sehr interes­santen SDax, der die wichtigsten kleinen deutschen Börsengesell­schaften unter einen Hut bringt, gibt es noch keine Indexfonds.

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