Akku­schrauber im Test Test

Mit Power. Der Blick ins Innere zeigt: In modernen Akku­schraubern sorgt viel Elektronik für kraft­volles und komfort­ables Arbeiten.

Akku-Bohr­schrauber sind die beliebtesten Elektrowerk­zeuge: Mit den Allroundern lassen sich Löcher in Balken oder Wände bohren und Schrauben eindrehen. Doch von 22 Akku­schraubern im Test werkelt nur jede zweite Maschine gut. In der Dauer­prüfung, beim Eindrehen dicker Schrauben und beim Bohren in Kalksand­stein oder Beton zeigen sich deutliche Unterschiede. Gute Geräte bekommen Heim­werker bereits ab 150 Euro (Preise: 65 bis 345 Euro).

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TestAkku­schrauber im Test14.02.2019
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Drei Größen von Akku­schraubern im Test

Egal ob Bosch, Dewalt, AEG oder Worx: Hier finden Sie die Test­ergeb­nisse von 12 Akkubohrern mit 18 Volt sowie fünf Geräte mit Schlag­funk­tion. Außerdem testen wir fünf „kleine“ Akku-Bohr­schrauber mit 10,8 Volt. Im Prüf­labor konnten nicht alle Maschinen über­zeugen. Einige Schlagbohr­maschinen brauchten recht lange, um sich in Beton zu bohren. Bei zwei Maschinen ging der Motor schnell kaputt. Außerdem sollte man die Akkus mancher Geräte nicht unnötig lange in den Lade­stationen lassen, da diese sich ungewollt selbst entluden. 11 der 22 Geräte erzielten ein gutes Qualitäts­urteil. Aber bei sechs Maschinen lautete das Urteil Ausreichend oder Mangelhaft.

Schrauben und Bohren auf dem Prüf­stand

Im Labor mussten alle Maschinen zeigen, was in ihnen steckt. Wir simulierten das Schrauben in Kiefern­holz sowie das Bohren in Buche und Stahl. Die reine Belastungs­zeit, die jede Maschine über­stehen sollte, betrug 33 Stunden – zuzüglich zwischen­zeitlicher Abkühl- und Ruhephasen. Das schafften nicht alle Motoren der Bohr­schrauber.

Das bietet der Akku­schrauber-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 22 Akku-Bohr­schrauber. Darunter zwölf Geräte mit 18-Volt-Akkus, fünf mit Schlagbohr­funk­tion und fünf Maschinen mit 10,8 Volt Akkus. Von einigen Anbietern – etwa Bosch, AEG, Einhell und Dewalt – haben wir mehrere Geräte getestet. Im Prüf­labor haben wir untersucht, wie effizient die Maschinen beim Bohren und Schrauben sind. Zudem haben wir alle Geräte einer Dauer­prüfung unterzogen und dabei Motoren und Akkus der Bohr­schrauber auf ihre Lang­lebig­keit untersucht.

Tipps zum Bohren und Schrauben. Wann sollte man mit Schlag­werk arbeiten? Ist ein Gerät mit einem Gang leichter zu bedienen als eines mit zwei Gängen? Was bringen Torx-Schrauben? Diese und andere Fragen rund um das Heim­werken beant­wortet unser Bohr­maschinen-Test.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 2/2019. Es enthält zusätzlich den Test „Bohrer und Stichsä­geblätter“ (test 5/2017) sowie unser Dübel-Special (test 3/2017).

Bohr­maschinen mit bürs­tenlosen Motoren sind effizienter

Warum manche Geräte versagen, zeigt sich, wenn man das Gehäuse der Maschinen öffnet: Einige Motoren drehen sich noch mit Kohlebürsten. Diese sorgen dafür, dass Strom auf die rotierende Seite des Motors gelangt. Sind sie verschlissen oder kaputt, funk­tioniert auch der Motor nicht mehr. Deutlich verschleiß­freier sind neuere sogenannte bürs­tenlose Motoren. Die Geräte in unserem Test, die ohne Kohlebürsten arbeiten, waren effizienter und fielen durch längere Halt­barkeit auf.

Spartipp: Ein Akku für alle

Ein relativ neuer Trend sind System-Akkufamilien. Das bedeutet: Mit dem Akku des Akku­schraubers können Heim­werker auch andere Geräte desselben Herstel­lers aus der Familie antreiben. Das spart Geld und Ressourcen. Von den Akku­schraubern im Test können das zum Beispiel der Worx WX175, der Dewalt DCD777 S2T-QW und der Ryobi Air 18 DD BL-225B.

Nutzer­kommentare, die vor dem 30. Januar 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf Vorgänger­unter­suchungen aus test.

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