Akkus für Digitalkameras

Ausgewählt, geprüft, bewertet

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Akkus für Digitalkameras Testergebnisse für 21 Akkus für Digitalkameras

Im Test: 21 Lithiumionen-Akkus für Kompakt- und Spiegelreflex-Digitalkameras, davon vier Akkus der Kamerahersteller.

Einkauf der Prüfmuster: Juli bis August 2010.

Preise: Überregionale Handelserhebung im September 2010.

Abwertungen

Lautete das Urteil für Anleitung, Deklaration ausreichend, wurde das test-Qualitätsurteil um eine halbe Note abgewertet.

Kapazität: 30 %

An jeweils vier Akkus eines Typs ermittelten wir den Mittelwert der Entladekapazität bei 22 Grad Celsius als Maß dafür, welche Ladungsmenge sie zur Verfügung stellen. Wir bewerteten auch die Impedanz des Akkus, das heißt den Widerstand, den der Akku nach Anfangsmessung durch Kontakte und Zellen erzeugt (ebenfalls Mittelwert).

Haltbarkeit: 30 %

Ein Akku jeden Typs wurde bei Umgebungstemperatur 50-mal mit Konstantstrom (je einstündige Ladung und Entladung) zyklisiert, anschließend wurden Kapazitätsverlust und Verlust an Funktionszyklen pro Akkuladung bestimmt. Die Selbstentladung bei geladenen Akkus bestimmten wir nach 28 Tagen Lagerung bei 30 Grad Celsius.

Anleitung, Deklaration: 20 %

Unter Gebrauchsanleitung bewerteten wir, ob die Informationen in deutscher Sprache vorhanden und verständlich sind. Unter anderem wurde geprüft, ob Hinweise auf Ladezyklen, Temperaturgrenzen für die Lagerung und den Gebrauch sowie Angaben zum Schutz der Kontakte vorhanden sind.

Unter dem Prüfpunkt Deklaration bewerteten wir die relative Abweichung zwischen der deklarierten und der gemessenen Kapazität, ob die vorgeschriebenen Hinweise für die Entsorgung gegeben werden und ob der Anbieter/Hersteller auf dem Akku erkennbar ist.

Kompatibilität: 10 %

Wir bewerteten das Material der Kontakte, ob der Akku in die Kamera passt und ob die wesentlichen Kamerafunktionen fehlerfrei ausgeführt werden.

Sicherheitsaspekte: 10 %

Bewertet wurde, ob alle vorgeschriebenen Warnhinweise vorhanden sind.

Abschalten des Akkus bei Überladung: Prüfung, ob die Sicherheitselektronik bei Überladung mit einem kleinen Konstantstrom von etwa C/2 bis maximal 4,55 Volt je Zelle auslöst.

Das Verhalten beim Kurzschluss wurde durch eine Hochstromentladung (maximal 10 Ampere) simuliert. Geprüft wurde, ob der Tiefentladeschutz ausgelöst wird und sich der Akku anschließend wieder reaktivieren lässt.

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