Akku Test

Eine neue Generation von Akkus soll die Probleme der alten lösen. Ihr Markenzeichen ist eine geringe Selbst­entladung. Herkömm­liche Nickel­metall­hydrid-Zellen alterten, wenn sie einige Zeit untätig herum­lagen und gingen kaputt, wenn sie im Ladegerät mit Strom über­füttert wurden. Die neuen behalten auch ungenutzt ihre Energie und eignen sich so für fast jedes Gerät. Die Guten im Test halten jahre­lang und sparen dabei locker 150 Batterien ein – gut für die Umwelt und den Geldbeutel.

Nickelmetallhydrid-Akkus 07/2014 - AA

  • Ansmann Typ. 2500 Akku max e Hauptbild Ansmann Typ. 2500 Akku max e
  • Conrad Energy Rechargeable Endurance 2500 mAh Hauptbild Conrad Energy Rechargeable Endurance 2500 mAh
  • Edeka / Pure Power Akku 2.300 mAh Hauptbild Edeka / Pure Power Akku 2.300 mAh
  • Energizer Recharge Extreme 2300 mAh Hauptbild Energizer Recharge Extreme 2300 mAh
  • GP ReCyko+ 2000 mAh Hauptbild GP ReCyko+ 2000 mAh
  • Heitech Hei Energy Akku 2000 Hauptbild Heitech Hei Energy Akku 2000
  • Panasonic Rechargeable Evolta 2450 mAh Hauptbild Panasonic Rechargeable Evolta 2450 mAh
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  • Varta Rechargeable Accu 2400 mAh Toys Hauptbild Varta Rechargeable Accu 2400 mAh Toys

Nickelmetallhydrid-Akkus 07/2014 - AAA

  • Ansmann 800 Akku max e Hauptbild Ansmann 800 Akku max e
  • Conrad Energy Rerchargeable Endurance 1000 mAh Hauptbild Conrad Energy Rerchargeable Endurance 1000 mAh
  • Edeka / Pure Power Akku 900 mAh Hauptbild Edeka / Pure Power Akku 900 mAh
  • Energizer Recharge Extreme 800 mAh Hauptbild Energizer Recharge Extreme 800 mAh
  • GP ReCyko+ 800 mAh Hauptbild GP ReCyko+ 800 mAh
  • Heitech Hei Energy Akku 800 Hauptbild Heitech Hei Energy Akku 800
  • Panasonic Rechargeable Evolta 900 mAh Hauptbild Panasonic Rechargeable Evolta 900 mAh
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TestAkkutest 07/2014
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Neue Akkus mit geringer Selbst­entladung beweisen im Test ihre Stärken

Im Prüf­labor mussten 18 Nickel­metall­hydrid-Akkus (9 AA- und 9 AAA-Modelle) mit geringer Selbst­entladung zeigen, was in ihnen steckt. Anders als herkömm­liche Akkus sind sie bereits vorgeladen und nach dem Auspacken sofort start­klar. Anbieter bewerben sie mit Begriffen wie „ready to use“, „direct energy“ oder „precharged“. Seltener wird ihre geringe Selbst­entladung auf der Packung ausgelobt, obwohl diese die größte Stärke der kleinen Kraft­speicher ist.

Teure sind nicht auto­matisch besser

Die Tester prüften, wie zuver­lässig die AA- oder Mignon­zellen und die kleineren AAA- oder Mikro­zellen ihre Haupt­aufgabe erfüllen: über viele Lade­zyklen hinweg Energie zu speichern. Von den 18 Akkus im Test schnitten 8 gut ab, 5 sogar sehr gut. Preise und bekannte Marken bieten Verbrauchern dabei keine Orientierung auf dem Weg zu den besten Produkten. Auf den vorderen Plätzen landeten neben den Mikro­zellen eines sehr bekannten Herstel­lers auch zwei der preis­wertesten Produkte im Test. Auch unter den weniger robusten Akkus findet sich eine Mignonzelle derselben bekannten Marke wie auch billige Modelle. Sie büßten beim Schnell­laden oder durch Selbst­entladung deutlich an Kapazität ein.

Dickere Barriere zwischen den Elektroden

Herkömm­liche Zellen verlieren kontinuierlich Energie, vor allem wenn es warm ist. Schon nach wenigen Wochen können sie so gut wie leer sein – unpraktisch für Geräte, die wenig benutzt werden oder kaum Strom brauchen. Bei den Aufladbaren neuer Art trennt eine dickere Barriere die positive und die negative Elektrode voneinander. Das soll den chemischen Zerfall aufhalten, durch den sich eine Zelle selbst entlädt. Die AA-Testsieger-Zellen besaßen nach 90 Tagen in einer Wärmekammer noch 75 Prozent ihrer Energie. In der gleichen Zeit schwanden die Kräfte bei anderen AA-Modellen bis auf etwa 20 Prozent. Noch schlechter sah es bei Akkus der älteren Generation aus. Von zwei mitgetesteten sackte einer auf 10 Prozent Rest­energie ab, der andere war voll­ends ausgepowert.

Lang­sam laden schont die Akkus

Schnell­laden spart Zeit. In etwa zwei Stunden wurden die Zellen im Labor mit hohem Lade­strom voll­gepumpt. Starben im letzten Akku-Test der Stiftung Warentest (test 1/2005) bei der Belastungs­probe noch mehr als ein Drittel der Akkus, war es diesmal kein einziger. Fast jeder zweite hatte nach 200-maligem Schnell­laden noch mehr als 85 Prozent seiner ursprüng­lichen Kapazität. Einzelne Akkus bauten jedoch stärker ab. Generell stellten die Tester fest: Nach etwa 150 Schnell­ladezyklen haben viele Akkus deutlich an Kapazität einge­büßt. Einige Ladegeräte stellen den Nutzer vor die Wahl, ob sie schnell oder „normal“ laden möchten. Drängt die Zeit nicht, sollten auch Akkus neuen Typs lieber mit Geduld und nied­rigem Lade­strom getankt werden. Das schont sie.

Mit neuen Akkus bis zu 150 Einwegbatterien sparen

Mit einem guten Akku der neuen Bauart können Nutzer während der mehr­jährigen Nutzungs­dauer um die 150 Einwegbatterien einsparen. Das verhilft locker zu einhundert Euro mehr in der Tasche, schont Ressourcen bei der Herstellung und verringert Müll samt problematischen Stoffen.

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