Tipps

  • Bessere Technik. Herkömm­liche Nickel­metall­hydrid-Akkus (NiMH) verlieren schnell ihre Energie und gehen kaputt, wenn sie monate- oder gar jahre­lang nicht benutzt werden. Das macht sie untauglich für Geräte, die selten genutzt werden oder nur wenig Strom ziehen, zum Beispiel Uhren, Fernbedienungen und Taschen­lampen. Akkus neuen Typs mit geringer Selbst­entladung („ready to use“-Technik) behalten dagegen ihre Energie deutlich länger. Sie sind fast immer die güns­tigere und umwelt­freundlichere Alternative zu Einwegbatterien.
  • Richtig laden. Nickel­metall­hydrid-Akkus möglichst nicht komplett leeren. Durch Tief­entladung können sie ihre Kapazität unwiderruflich verlieren. Auch zu viel Lade­strom könnte schädlich sein. Einfache Ladegeräte schalten sich nicht selbst ab und pumpen die Zellen womöglich mit zu viel Strom voll. Besser sind „intelligente“ Ladegeräte. Die prüfen erst den Akku und seinen Lade­zustand und geben ihm nur so viel Saft, bis er wieder voll geladen ist.
  • Gleiches mit Gleichem. Setzen Sie in ein Ladegerät möglichst nur Akkus mit gleichem Energiestand ein. Bei unterschiedlichem Lade­zustand riskieren Sie Leistungs­verluste.
  • Vor Kurz­schluss schützen. Verwenden Sie keine Akkus, wenn der Hersteller Einwegbatterien vorschreibt, zum Beispiel in leicht entzündlichem Spielzeug. Bei einem Kurz­schluss drohen Brände. Stecken Sie Akkus nicht zusammen mit Münzen oder Schlüsseln in die Hosentasche, sie könnten schnell und schmerzhaft heiß werden. Auch nicht lose in Werk­zeugkisten mit Metall­teilen lagern.
  • Nicht zu heiß. Bewahren Sie Akkus an einem kühlen Ort auf. Im Sommer nicht ins Hand­schuhfach des Autos legen. Hitze beschleunigt vor allem bei herkömm­lichen Akkus die Selbst­entladung. Zudem ist es für intelligente Charger schwierig, den Lade­stand warmer Zellen zu erkennen.
  • Kein Auslaufen. Anders als leere Batterien laufen Akkus nicht aus, so die Erfahrung der Tester. Ausgelaufene Batterien sollten möglichst nicht mit der bloßen Hand angefasst werden. Wer den ausgelaufenen Elektrolyt berührt hat, sollte sich gründlich die Hände waschen. Danach die verbliebenen Reste feucht aufwischen.
  • Entsorgen. Alte Batterien und Akkus sind Problemmüll und gehören in die Sammelbehälter des Handels und von Recycling­höfen.

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