So haben wir getestet

Im Test: 11 Akkurasenmäher, davon eine Baugleichheit und 4 mit Radantrieb. Wir kauf­ten sie im Mai und Juni 2018 ein. Die Preise erhoben wir in einer Anbieterbefragung im Februar 2019.

Mähen: 50 %

Drei Experten mähten trockenen, feuchten und etwa 14 Zenti­meter hohen Rasen. Wir bewerteten die Flächen­leistung in Quadrat­meter pro Stunde und den Gesamt­eindruck beim Mähen, bei trockenem Rasen zusätzlich die Schnitt­qualität. Als Funk­tion des Fang­behälters bewerteten wir unter anderem Füllung, Verstopfungs­neigung und Füll­stands­anzeige. Reich­weite: Wir ermittelten Strom­aufnahme und Zeit für eine bestimmte Fläche und stellten fest, wie lange der Mäher mit dieser Strom­aufnahme auf dem Prüf­stand lief, bis der Akku leer war. Daraus errechneten wir die Reich­weite.

Abge­rupft. Stumpfe Kanten ergeben ein fades, gräuliches Schnitt­bild.

Glatt­geschnitten. Saubere Kanten – und die Rasenfläche wirkt satt grün.

Hand­habung: 25 %

Ein Experte bewertete die Gebrauchs­anleitung, drei Hobby­gärtner die Montage. Fünf Hobby­gärtner beur­teilten das Fahren (Fahr- und Wende­verhalten, Kraft­aufwand, Vibrationen und Schritt­freiheit beim Schieben), das Einstellen und Bedienen sowie Reinigen und Warten des Mähers. Sie prüften, wie sich der Fang­behälter entnehmen, leeren und einsetzen lässt. Aufladen: Entnehmen und Wieder­einsetzen der Akkus in Mäher und Ladegerät. Zudem ermittelten wir die Lade­zeit der Akkus im Ladegerät.

Halt­barkeit: 10 %

Wir betrieben die Mäher auf einem Prüf­stand mit der Belastung, die wir beim Mähen trockenen Junirasens ermittelten. Wir simulierten bei Mähern ohne Radantrieb 300 Mähdurch­gänge von je 500 Quadrat­meter Fläche, bei Mähern mit Radantrieb 300 Durch­gänge von je 800 Quadrat­metern. Die Rüttel­festig­keit prüften wir auf einem Rüttelrost über 100 Stunden. Akku-Halt­barkeits­prüfung:Wir ermittelten den typischen Entladestrom beim Mähen und zeichneten die Ladekurven der Ladegeräte auf. Wir entluden die Akkus über einen Widerstand, der dem jeweiligen Entladestrom entspricht, und luden sie anschließend mit der entsprechenden Ladekurve wieder auf. Wir über­wachten die Akku-Außen­temperatur und berück­sichtigten die Abkühl­pausen. Wir ermittelten die Kapazität nach 400 Zyklen und berechneten den Verlust gegen­über der Kapazität nach 10 Zyklen. Wir berück­sichtigten auch das Risiko der schnel­leren Alterung, wenn der Akku im Gerät bei Sonne sehr warm wird.

Sicherheit: 5 %

Wir prüften die mecha­nische und elektrische Sicherheit von Mäher, Akku und Ladegerät sowie das Zusammen­wirken der Komponenten.

Gesundheit und Umwelt: 10 %

Geräusch: Der Schall­leistungs­pegel wurde in Anlehnung an die Outdoor­richt­linie ermittelt. Fünf Experten bewerteten zusätzlich das Mähgeräusch anhand einer aufgezeichneten Tonspur. Schad­stoffe in den Griffen: Bestimmt wurden 18 poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) und der Gehalt an Phthalaten und kurz­kettigen Chlorparaf­finen (SCCP).

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: War Mähen ausreichend oder schlechter oder die Halt­barkeit mangelhaft, konnte das Qualitäts­urteil nicht besser sein. Bei ausreichender Hand­habung konnte das Qualitäts­urteil nur eine Note besser sein, war die Sicherheit ausreichend, konnte es maximal eine halbe Note besser sein. Waren Umwelt und Gesundheit ausreichend, wurde das Qualitäts­urteil um eine halbe Note abge­wertet. War die Halt­barkeit des Mähers mangelhaft, konnte das Gruppen­urteil Halt­barkeit nicht besser sein. War das Aufladen des Akkus ausreichend, wurde die Hand­habung um eine Note abge­wertet.

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TestAkku-Rasenmäher im Test (2019)27.03.2019
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