Akku-Rasenmäher im Test (2019) Test

Quer­feld­ein. Alle Mäher rasen um den Sieg.

Große Rasenflächen verlangen ausdauernde, kraft­volle Helfer. Doch Benzinmäher stinken und Elektromäher hängen am Kabel. Zum Glück gibt es eine akku­betriebene Alternative. Die Stiftung Warentest hat elf Akku-Rasenmäher getestet, davon sieben zum Schieben und vier mit Radantrieb. Unter den getesteten Rasenmähern sind Modelle von Stihl, Einhell und Stiga (Preise: 200 bis 1230 Euro). Nur zwei Akku-Rasenmäher im Test schneiden gut ab, zwei sind mangelhaft.

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TestAkku-Rasenmäher im Test (2019)27.03.2019
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Rasenmäher mit Akku haben oft Probleme bei hohem Gras

In früheren Rasenmäher-Tests hat die Stiftung Warentest vor allem schmalere Geräte für kleinere Rasenflächen getestet. Nun die Probe aufs Exempel: Schaffen die Rasenmäher mit Akku im Test auch höheres und feuchtes Gras, wie es in jedem Garten vorkommt? Der Test zeigt: Die Schnitt­höhe ist immer noch eine Heraus­forderung. Die wenigsten Probleme haben die Geräte bei trockenem Gras. Bei feuchtem Gras mühen sich vor allem die Mäher ohne Radantrieb – nur einer von ihnen kommt gut damit zurecht. Hohes Gras bringt etliche Geräte an ihre Leistungs­grenze.

Das bietet der Akku-Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für elf Rasenmäher, davon vier breitere mit Radantrieb. Im Test: Bekannte Marken wie Einhell, Gardena und Stihl sowie drei Baumarkt­produkte. Bewertet haben wir unter anderem Schnitt­qualität, Hand­habung und Sicherheit sowie die Halt­barkeit von Mäher und Akku.

Kauf­beratung. Wir verraten, ob Akkumäher es schon mit Benzinern oder Elektromähern aufnehmen können. Außerdem sagen wir, welche Mäher sich für trockenes, feuchtes oder hohes Gras eignen und wie gut die Akkus sind.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 4/2019 und zum Vorgängertest aus test 4/2017.

Zwei Akku-Rasenmäher versagen im Dauer­test

Alle Akkumäher im Test mussten trockenen, feuchten und hohen Rasen mähen und im Labor die Halt­barkeit ihrer Akkus und Motoren beweisen. Sieben der Mäher haben Schnitt­breiten von 37 bis 43 Zenti­meter, vier schneiden 46 beziehungs­weise 47 Zenti­meter breit. Die schmaleren Modelle kosten 200 bis 630 Euro, die breiteren sind mit 400 bis 1 230 Euro etwa doppelt so teuer. Zwei Geräte versagten im Dauer­test. Bei einem brach der Holm ab, beim zweiten der Griff. Auch der Motor gab bei diesem Gerät früh­zeitig den Geist auf.

Video: Akku-Rasenmäher im Test

Akku-Rasenmäher werden als Alternative zu Benzin- und Elektromähern beworben. Doch eignen sie sich auch für größere Flächen? Wie gut schneiden sie hohes Gras? Welches Modell ist besonders leise? Das klärt unser Test von Akku-Rasenmähern.

Gibt es Akkumäher, die alles gleich gut mähen?

Zwar mähen vier Mäher trockenen, feuchten und hohen Rasen etwa gleich gut, aber alle haben ein anderes Manko: Einer hat schlecht wechsel­bare Akkus, ein anderer ist mit 92 Dezibel so laut wie ein leiser Benziner. Das dritte Gerät fährt versehentlich selbst los, und der vierte schafft nicht einmal die Fläche eines Tennis­platzes.

Wie viel Rasen schafft der Mäher mit einer Akkuladung?

Eine weitere Heraus­forderung: Die Ausdauer. Schlechte Mäher schaffen gerade mal 200 Quadrat­meter Rasenfläche, gute mit zwei Akkus fast 700. Doch manchen Mähern nützt das Doppel­pack wenig: Sie schaffen nicht mehr Fläche als schmale Mäher mit einem Akku.

Tipp: Mit welcher Saat­gut-Mischung Sie einen strapazier­fähigen Rasen bekommen, klärt unser Rasensamen-Test.

Wie teuer sind die Akkus?

Kauft man die Akkus einzeln, schlagen sie mit 62 bis 280 Euro zu Buche. Ein Grund: die unterschiedliche Power. Der teuerste Akku bringt drei Mal so viel Energie mit wie der güns­tigste. Allerdings ist er auch vier­einhalb Mal so teuer. Der leistungs­fähigste Akku im Test bietet 280 Watt­stunden Energie und kostet knapp 270 Euro. Die Anschaffung teurer Akkus lohnt vor allem dann, wenn sie sich mit anderen Geräten kombinieren lassen. Das bieten viele Anbieter an: Der Rasenmäher­akku könnte etwa auch die Heckenschere antreiben. Ist das jeweilige Gerät ohne Akku erhältlich, lassen sich Anschaffungs­kosten sparen. Zusätzlich wird die Umwelt geschont – die Produktion von Lithium-Ionen-Akkus fordert sehr viele Ressourcen.

Welcher Akkumäher für wen?

Gartenfreunde sollten über­legen: Wie wichtig sind mir Geräusch­entwick­lung, Lade­zeit, Halt­barkeit? Welche Rolle spielen Anschaffungs­preis, Akku­lauf­zeit und Akku­preis? Und dann in der Tabelle gezielt vergleichen. So findet jeder den richtigen Mäher.

Übrigens: Wir haben auch Mähroboter getestet. Wenn sie erst einmal wissen wollen, wozu sich diese Geräte eignen, finden sie Informationen in den FAQ Mähroboter. Kabel­gebundene elektrische Rasenmäher haben wir letzt­mals 2014 getestet.

Tipps

Feuchte und hohe Halme. Viele Akku-Mäher haben Probleme mit feuchtem oder hohem Gras: Ihnen fehlt dann die Kraft, Gras­schnitt in den Fang­korb zu befördern. Erst­mals in diesem Test erzielten je fünf Geräte gute oder sehr gute Test­ergeb­nisse auch bei feuchtem oder hohem Rasen.

Messer schleift der Fachhändler. Je schärfer die Messer im Mäher, desto besser sieht der Rasen aus. Stumpfe Klingen rupfen die Halme eher ab und fransen die Enden aus. Die Fransen färben sich kurz nach dem Mähen unansehnlich braun. Deshalb ist es wichtig, abge­nutzte Messer regel­mäßig zu schleifen. Aus Sicher­heits­gründen empfehlen viele Anbieter den Mäher samt Messer zum Fachhändler zu bringen. Der kann am besten beur­teilen, wann ein Messer ausgetauscht werden muss. So ist sicher­gestellt, dass frisch geschnittener Rasen immer eine Augen­weide ist.

Geladen über­wintern. Gute Pflege ist unerläss­lich, damit ein Akku möglichst viele Jahre hält. Achten sollten die Besitzer vor allem auf die richtige Lagerung während der Winter­pause. Der Rasenmäher kann im ungeheizten Schuppen über­wintern. Akkus hingegen gehören in einen kühlen, aber frost­freien Raum. Zudem sollten sie noch möglichst voll geladen sein, damit der Akku nicht vor der Zeit leer ist – durch Selbst­entladung verlieren Akkus nämlich pro Monat ein paar Prozent von ihrer Ladung. Vor der ersten Nutzung im Früh­jahr empfiehlt es sich, den Akku wieder voll­zuladen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 27. März 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung zum selben Thema.

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