test-Kommentar

Klar: Für Profis und Arbeit im Akkord ist die Akku-Handkreissäge aus dem Lidl-Angebot ungeeignet. Für den Hardcore-Einsatz gibts Geräte von renommierten Herstellern wie DeWalt oder Makita für Preise zwischen 600 und 1 000 Euro. Für das gelegentliche Sägen von bis zu vier Zentimeter dickem Holz reicht die 50 Euro billige Säge aus dem Lidl-Angebot. Handkreissägen mit Netzanschluss sind zwar viel schneller und kräftiger, aber aufs Kabel angewiesen. Dafür zwingt die Akku-Handkreissäge von Lidl zu häufigen Pausen. Nach jeweils wenigen Metern Schnitt muss der Akku ins Ladegerät. Fazit: Für Heimwerker, die mit mäßigem Tempo und dem eingeschränkten Durchhaltevermögen des Akkus leben können, reicht die Säge aus. Konkurrenzlos ist das Angebot allerdings nicht. Von T.I.P. gibts ebenfalls eine Akku-Handkreissäge, die gerade bei Praktiker-Baumärkten für nur 40 Euro angeboten wird. Ob die allerdings auch bei Qualität und Leistung mithalten kann, ist zweifelhaft: Im großen Billig-Werkzeugtest schnitten Bohrmaschine, Schwing- und Winkelschleifer der Marke mit „mangelhaft“ ab.

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