Metall: Stahl­perforierer

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Für Eisen und unlegierten Stahl sowie für Nicht­eisen­metalle wie Aluminium, Kupfer, Messing und Zink kommen üblicher­weise Bohrer aus Hoch­leistungs-Schnell­schneid­stahl (HSS) zum Einsatz. Für Edelstahl sind kobaltlegierte oder mit Titan beschichtete Stahlbohrer besser geeignet. Sie sind allerdings teurer.

Die Bohr­stelle sollten Sie mit einem Hammer­schlag auf einen spitzen, gehärteten Metall­stift „körnen“, damit der Bohrer auf der glatten Metall­oberfläche nicht abrutscht. So hat die Bohr­spitze von Anfang an ausreichend Führung und es kann präzise gebohrt werden.

Dünne Bleche lassen sich am besten mit speziellen Bohrern bohren, die an der Spitze ähnlich wie ein Holz­bohrer aussehen und kreis­runde Metall­plätt­chen aus dem Blech schneiden. Das klappt am besten mit nied­rigen Drehzahlen. Die scharfe Zentrierspitze dieses Bohrer­typs kann leicht in das Blech einge­drückt werden, Körnen ist nicht nötig.

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