Holz: Dick­brett­bohrer

Kleinere Holz­spiralbohrer haben eine lange Zentrierspitze und zwei Vorschneider außen. Sie ritzen die Holz­faser an, die dann von den innen liegenden Spanhebern heraus­geschnitten wird. Dadurch bekommen die Löcher einen glatten Rand.

Für größere Löcher mit Durch­messern zwischen 15 und 50 Milli­metern empfehlen sich Forstner-, Kunst- oder Beschlaglochbohrer. Sie haben einen zylindrischen Schneid­kopf. Kunst­bohrer ritzen den Kreis nicht so präzise wie Forst­nerbohrer. Bei Beschlaglochbohrern reißt der Lochrand leicht aus. Die drei eignen sich nicht für tiefe Bohrungen. Mit billigen Flach­fräsbohrern lassen sich aus der Hand keine genauen Löcher bohren. Mit Bohr­ständer leisten sie aber gute Dienste.

Tiefe Löcher gelingen am besten mit einem Schlangenbohrer. Dessen Zentrierspitze hat ein Gewinde, das den Bohrer beim Bohren ins Holz zieht. Auch die Span­förderung ist hier besonders gut.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1816 Nutzer finden das hilfreich.