Aggressive Katze Tierheim muss hohes Schmerzens­geld zahlen

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Aggressive Katze - Tierheim muss hohes Schmerzens­geld zahlen
Ein Kater aus dem Tierheim fiel über seine neue Besitzerin her. © Thinkstock

„Lieb und verschmust“, so beschrieben Mitarbeiter des Dort­munder Tierheims den Kater Lobo, der bei ihnen unterge­bracht war. Eine Frau entschloss sich, dem Tier ein neues Zuhause zu geben und zahlte die verlangte Bearbeitungs­gebühr von 50 Euro.

Doch bei seiner neuen Besitzerin entpuppte sich der vermeintliche Schmusekater als hoch­aggressiv. Das Tier verbiss sich in den Unter­arm der Dort­munderin. Die Frau erlitt eine Blut­vergiftung, eine Amputation drohte. Wegen der schweren Verletzung war die Frau acht Monate lang krank geschrieben. Sie trug eine dauer­hafte Behin­derung davon. Die Katzenhalterin verlangte von dem Tierheim mindestens 60 000 Euro Schaden­ersatz und Schmerzens­geld. Wie sich heraus­stellte, hatte das Tier bereits bei zwei Vorbesitzern zugebissen. In erster Instanz wurde die Forderung abge­lehnt. Jetzt einigten sich beide Parteien vor dem Ober­landes­gericht Hamm auf einen Vergleich. Das Tierheim zahlt 16 000 Euro Schmerzens­geld. Das aggressive Tier wurde einge­schläfert.

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