Advocard-Kreditkarte Für Normalkunden zu teuer

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Angebot: Der Rechtsschutzversicherer Advocard bietet seinen Kunden in Kooperation mit der Commerzbank eine Kreditkarte an. Sie kostet jährlich 19,95 Euro. Für 9,95 Euro gibt es eine Zusatzkarte. Wer die Karte am Automaten nutzen will, muss weitere 2,20 Euro zahlen. Geld auf dem Kartenkonto wird verzinst: Bis 5 000 Euro gibt es derzeit 1,3 Prozent, bis 20 000 Euro 1,5 Prozent, darüber 1,7 Prozent.

Vorteil: Je mehr Umsatz ein Kunde mit der Kreditkarte macht, desto günstiger wird seine Rechtsschutzpolice. Bei einem Jahresumsatz von 2 000 bis 2 999 Euro wird sie 20 Euro billiger, bei 3 000 bis 3 999 Euro sind es 30 Euro und bis zu 4 999 Euro Umsatz bringen 40 Euro. Für Umsätze darüber gibt es je 1 000 Euro weitere 10 Euro.

Nachteil: Durchschnittliche Kreditkartennutzer dürften nicht genug Umsatz machen, um einen Preisvorteil für ihre Police zu bekommen und so die Kosten für die Karte wettzumachen. Zudem können Kunden den Bonus immer erst im Folgejahr anrechnen lassen. Wer die Rechtsschutzversicherung vorher kündigt, hat nichts davon.

Fazit: Sparen können nur Kunden mit hohen Kartenumsätzen. Die Guthabenverzinsung ist keineswegs spitze und die Advocard-Policen sind vergleichsweise teuer. Wer sparen will, sollte sich eine der vielen Gratiskreditkarten anschaffen und Geld auf einem attraktiveren Tagesgeldkonto deponieren.

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