Adventszeit Meldung

Zu viel Glühwein, jede Menge Plätzchen, Lebkuchen, fette Braten und meist noch Stress und Hektik - so sehen die Adventstage oft aus. Da kann die Weihnachtszeit schnell auf den Magen schlagen. Dabei geht es auch anders. test.de sagt, wie Sie gesund und fit durch den Advent kommen.

Bewusst genießen

Auf Weihnachtsmärkten oder Adventsfeiern sind die Verlockungen besonders groß: Glühwein, Gebäck, Kuchen oder auch mal eine leckere Entenkeule mit Bratensoße. Wer hier nichts auslässt, überzieht schnell sein Kalorien- und Fettkonto. Das kann zu einigen Kilos mehr auf der Hüfte führen. Viel häufiger streikt aber irgendwann der Magen. Völlegefühl, Blähungen oder Sodbrennen sind die Folgen. Damit das nicht passiert, hier einige Tipps.

  • Bunter Teller. Er gehört unweigerlich zur Adventszeit. Sie sollten aber nicht nur Marzipan, Spekulatius, Lebkuchen und Co. auf den Teller legen. Äpfel, Orangen oder Mandarinen schmecken und spenden Vitamine. Nüsse dürfen nicht ebenfalls nicht fehlen. Sie enthalten zwar viel Fett, sind aber sehr gesund. Auch Trockenfrüchte passen gut auf den Adventsteller.
  • Obst und Gemüse. Obst sollte zur Weihnachtszeit nicht nur auf den bunten Teller. Ein leckerer Obstsalat kann auch mal den Christstollen ersetzten. Und einen Salat oder eine Gemüsebeilage sollte es sowieso zu jeder Hauptmahlzeit geben. Davon können Sie reichlich essen. Ein typisches Wintergemüse ist Kohl. Er ist reich an Vitamin C, enthält viele Ballaststoffe, die satt machen, und ist besonders kalorienarm.
  • Saucen. Weihnachtsbraten ohne eine köstliche Sauce ist nur halb so lecker. Doch gerade hier verbergen sich viele Kalorien. Leichter werden die Saucen, wenn Sie statt Sahne oder Creme fraiche Kaffesahne, saure Sahne oder Milch nehmen. Wenn Sie im Bratenfonds Gemüse wie Mohrrüben oder Sellerie mitschmoren und kurz vor dem Servieren pürieren, sparen Sie zudem die Mehlschwitze.
  • Gewürze. Typische Weihnachtsgewürze wie Anis, Zimt, Nelken oder auch Koriander sind nicht nur schmackhaft. Sie helfen der Gesundheit, vor allem dem Magen. Anis lindert Blähungen, wirkt krampf- und schleimlösend. Nelken haben eine desinfizierende und verdauungsfördernde Wirkung. Ingwer hilft bei Verdauungsbeschwerden. Wenn Sie Ihre Speisen mit diesen Gewürzen verfeinern, können Sie zudem Salz und Zucker einsparen.
  • Glühwein und Punsch. Glühwein, am besten mit Schuss, Kirschbier, Eierpunsch oder heißer Kakao mit Sahne - da kommt schnell einiges an Kalorien zusammen. Trinken Sie zwischendurch einen alkoholfreien und kalorienärmeren Fruchtpunsch oder lassen Sie auf dem zweiten Kakao wenigsten die Sahne weg.
  • Weihnachtsmarkt. Der Duft von gebrannten Mandeln, Bratwurst und Glühwein - gerade auf Weihnachtsmärkten sind die Verlockungen besonders groß. Gehen Sie daher nie hungrig dorthin. Das schützt vor übertriebenem Naschen.
  • Bewegung. Ein Besuch in der Schwimmhalle, eine Runde Laufen im Park oder einfach ein ausgedehnter Spaziergang. Regelmäßige Bewegung ist wichtig. So gleichen Sie kleine Ernährungssünden spielend aus und helfen Ihrer Verdauung.
  • Bewusster genießen. Sie müssen nicht völlig auf Glühwein, Plätzchen oder Gänsebraten verzichten. Das alles gehört zur Weihnachtszeit dazu. Versuchen Sie aber, bewusst zu genießen und nehmen Sie sich Zeit zum Essen. Statt einer Packung Zimtsterne reichen auch zwei oder drei. Trinken Sie einen Glühwein und danach einen Fruchtpunsch. Das hilft nicht nur der Figur und dem Magen, sondern verschont Sie auch vor einem dicken Kopf am nächsten Tag.

Keine Hektik

Geschenke kaufen, den Adventskaffee organisieren und Einladungen für einige Weihnachtsfeiern - da kann schnell Stress aufkommen. Ganz ohne etwas Hektik geht es in der Adventszeit wohl nicht. Doch Viele setzten sich selbst mehr unter Druck als notwendig. Wer frühzeitig plant und mit der Familie oder Freunden bespricht, wie die Weihnachtstage gestaltet werden sollen, erspart sich viel Stress. Jeder sollte sich zwischendurch auch immer wieder kleine Ruhepausen gönnen, um neue Kraft zu tanken. Es müssen auch nicht zehn Weihnachtsfeiern sein. Wer sich für wenige Feierlichkeiten entscheidet, diese dann aber bewusst genießt, hat oft mehr davon.

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