Der Adressbuchbetrug blüht. Die Masche: Firmen, Freiberufler, aber auch private Verbraucher erhalten eine Rechnung für Einträge in Telefonbücher oder Handelsregister, obwohl sie nie einen Auftrag erteilt haben. Die Gauner spekulieren darauf, dass viele automatisch zahlen. Besonders übel: Hinterbliebenen wird eine Rechnung für Sterbeanzeigen geschickt, die der späteren Rechnung der Tageszeitung ähnlich sieht. Wer bereits gezahlt hat, kann sein Geld zurückfordern ­ falls es die Firma noch gibt. Musterurteile verschickt die

Stiftung Warentest
Stichwort "Adressbuchschwindel"
Postfach 30 41 41
10724 Berlin
(DIN-A-4-Umschlag und 3 Mark Porto beilegen)

Eine Liste dubioser Firmen hält der
Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität
per Faxabruf bereit: 01 90/19 20 51 (1,21 Mark/Minute).

Dieser Artikel ist hilfreich. 413 Nutzer finden das hilfreich.