Activa Wirtschaftsberatung GmbH Meldung

Die Bundesanstalt für Finanzdienst­leistungsaufsicht (Bafin) hat der Activa Wirtschaftsberatung in Gelsenkirchen ihr „Kanada-Investment“ untersagt. Es handele sich um ein unerlaubtes Bankgeschäft, weil Anlegern für Darlehen, die sie der Activa für die Landentwicklung in Kanada gaben, feste Zinsen von 7 Prozent jährlich versprochen wurden. Zudem habe die Firma ungesicherte Kredite in Höhe von knapp 4 Millionen Euro an ihren Geschäftsführer und andere ­Personen vergeben.

Deshalb habe die Bafin Strafanzeige wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs erstattet. Der Hamburger Rechtsanwalt Georg Henningsmeier wurde mit der Abwicklung der Geschäfte beauftragt.

Laut Bafin hat die Activa rund 35 Millionen Euro Anlegergeld als Darlehen an die in Ontario ansässigen Gesellschaften Activa Holdings Inc. und Activa Development Corp. gegeben.

Die Activa Wirtschaftsberatung wies die Vorwürfe zurück. Sie hat Rechtsmittel gegen die Verfügung eingelegt. Alle Anleger hätten ihr Geld stets zurück- bekommen, versicherte der Anwalt der Firma, Gerhard ­Janssen aus Düsseldorf.

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