Action-Cams im Test Bleiben die GoPros an der Spitze?

Action-Cams im Test - Bleiben die GoPros an der Spitze?
Und Action. Die winzigen Kameras zeichnen Videos auch unter harten Bedingungen auf – zum Beispiel beim Downhill durch den Wald. © Getty Images / Christoph Oberschneider

Im Actioncam-Test: Kameras zwischen 50 Euro und 500 Euro. Hier lesen Sie, ob GoPro-Modelle das Feld weiter anführen. Erstaunlich: Die besten Bilder macht eine Cam aus 2016.

Action-Cams im Test Testergebnisse für 46 Actioncams

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Inhalt

Actioncams – die Kameras für Abenteurer

Actioncams liefern packende Bilder aus der Sicht des Akteurs – vom Surfen, Paddeln, Drachenfliegen oder Downhill-Fahren. Eine kleine Actioncam lässt sich fast über­all befestigen und ihre Aufnahmen sind extrem weitwink­lig. Das heißt: Sie liefert volles Panorama mit Fisch­augen­effekt. Einige der Actioncams lassen sich mittels Sprach­befehlen steuern, viele per Smartphone-App auch aus der Distanz. Frisch im Test: 11 weitere Actioncams 2021.

Tipp: Hier finden Sie kostenlose Hinweise zum Zubehör, Befestigung und Kauf. Fach­begriffe erläutern wir im Glossar Actioncams.

Das bietet Ihnen unser Test Actioncams

Test­ergeb­nisse.
Im Actioncam-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie Test­ergeb­nisse für 46 Actioncams. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern.
Test-Berichte.
Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten auch Zugriff auf die Artikel der Zeit­schrift test zum Thema „Actioncams“ als PDF zum Download. Wer auf Onlinebörsen nach Gebraucht­geräten Ausschau hält: Enthalten sind auch ältere Testbe­richte bis zurück ins Jahr 2013.

Actioncam mit Gimbal: Für kino­reife Schwenks

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Für ruckelfreie Schwenks. Ein Gimbal nutzt Technik wie wir sie von Kame­radrohnen kennen. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Interes­sant: Eine Actioncam im jüngsten Test­durch­gang – die dji pocket 2 – kommt mit einem Gimbal daher. Die Bezeichnung Gimbal steht für karda­nische Aufhängung: Wie ein Schiffs­kompass gleicht die Kamera Bewegungen aus und hält motor­getrieben ihre Ausrichtung bei. Das ermöglicht auch ruckelfreie Schwenks – gut etwa für Panoramaauf­nahmen oder zum auto­matischen Verfolgen bewegter Objekte. Solche Schwenks wirken mit etwas Übung durch­aus kino­reif.

Video: Actioncams im Test der Stiftung Warentest

Actioncam vs. Kamera im Bild­vergleich

Den Prüf­aufbau für unseren Actioncam-Test fotografierten wir aus reiner Neugier auch mit der bei Video-Bloggern beliebten Digitalkamera Sony ZV-1. Unüber­sehbar (siehe unten) ist das unver­zerrte Bild der Sony, die auch mit einer natürlichen Farb­wieder­gabe punktet. Die GoPro Hero 9, die hier stell­vertretend für die besseren Actioncams steht, liefert einen gelb­lichen Farb­stich. Die Sony kostet allerdings satte 750 Euro und ist bei weitem nicht so klein, leicht und robust wie die GoPro. Diese kostet auch weniger – „nur“ 480 Euro.

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Bild­vergleich. Unser „Test­bild“ – aufgenommen mit einer Digitalkamera. © Stiftung Warentest
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Bild­vergleich. Unser „Test­bild“ – aufgenommen mit einer Actioncam. © Stiftung Warentest

Alte Befestigung hält neue Actioncam

Eine Helmhalterung etwa oder andere Befestigungs­elemente sind oft teures Sonder­zubehör. Fast alle Anbieter von Actioncams setzen zum Glück aber auf ein System. Es wurde vom kalifor­nischen Unternehmen GoPro entwickelt. Dieser Quasi-Stan­dard nutzt Käufern: Sie können Marke und Modell Ihrer neuen Actioncam nahezu beliebig wählen und vorhandenes Zubehör einfach nutzen.

Aktuell erhältlich sind zahlreiche Actioncams kompatibel mit dem GoPro-Standard für Halterungen. Nutzer schieben die zwei Haltelaschen des Camcorders einfach zwischen die drei Laschen der jeweiligen Halterung und fixieren die Actioncam mit einer durch­gehenden Schraube. Sie dient auch als Achse, um den Blick­winkel anzu­passen. Guckt die Actioncam in die richtige Richtung, wird die Schraube fest­gezogen. Fertig (mehr zur Befestigung am Helm).

Actioncams mit Fernbedienung und für Tiefsee-Einsatz

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Fernbedienung. Sie ist für Tier­beob­achtungen und Sport­aufnahmen hilf­reich. Die Fernbedienung der Sony aus dem Test von 2016 zeigt sogar ein Live-Bild. Andere haben oft nur Tasten. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Nicht immer befindet sich die Actioncam beim Einsatz in der Hand des Filmers. Sie kann am Helm klemmen – oder an einem fern­gesteuerten Modell­auto. Wer hier die Kontrolle über die Aufnahme optimal im Griff behalten will, sollte nach einer Actioncam mit Fernbedienung schauen. Am komfortabelsten ist hier weiterhin das Sony-Modell aus dem Test von 2016. Es kommt mit einer eigenen Fernbedienung mit Armband, die sogar ein Live­bild zeigt.

Actioncams sind auch etwas für Freunde des Unter­wasser­filmens. Viele Kameras sind schon im Liefer­umfang für Einsatz in einer Wasser­tiefe von fünf Meter und tiefer geeignet. Einige schaffen Tauchtiefen bis zu 60 Meter Tiefe.

Tipp: Sie können die Actioncams in der Test-Tabelle Actioncams nach Tauchtiefen filtern. Einige Kameras werden mit einem Unter­wasser­gehäuse geliefert, bei anderen ist so ein Gehäuse als optionales Zubehör erhältlich.

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Manche Apps der Actioncams sind zu neugierig

Den Spaß trüben Smartphone-Apps, die unnötig Daten senden. Dabei sollen sie nur helfen, die Actioncam aus der Distanz zu steuern oder Video­clips live ins Internet zu stellen. Das klappt prima, wenn dabei nicht die bange Frage aufkäme, warum etwa die Insta360 Daten an mehr als ein Dutzend Firmen etwa in den USA und China sendet – zum Beispiel über die Nutzung der Kamera, das Smartphone und mithin deren Nutze­rinnen oder Nutzer. Schwacher Trost: Bild­daten waren nicht dabei.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Davor gepostete Nutzer­kommentare beziehen sich auf einen früheren Stand.

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