Absinth Meldung

"Die Absinthtrinkerin" von Pablo Picasso, 1901

Das Kultgetränk des 19. Jahrhunderts erobert wieder die Clubs und Kneipen: Absinth. Seit einem Jahr darf der legendäre grüne Schnaps aus Extrakten der Wermutpflanze, Fenchel, Sternanis, Pfefferminz und 50- bis 70-prozentigem Alkohol wieder verkauft werden. 1923 wurde er wegen des im Wermutkraut enthaltenen Nervengifts Thujon als Rauschdroge verboten. Thujon war damals wichtigster Inhaltsstoff des Absinths: Einem Liter wurden bis zu 80 Milligramm beigemischt.

Heute müssen sich die Hersteller in diesem Punkt zügeln: Ein Liter Absinth darf höchstens noch 10 Milligramm Thujon enthalten. Es wirkt in hoher Konzentration ähnlich berauschend wie Cannabis (Haschisch, Marihuana). Pablo Picasso, Edgar Degas und Oskar Wilde glaubten, dass Absinth ihnen zu besonders kreativem Schaffen verholfen habe. Doch "die grüne Fee" war unberechenbar.

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