Abgeschleppt: Gründe gibt es viele

Parken. Abgeschleppt zu werden, kann schneller gehen, als viele Autofahrer vermuten. Die Berliner Polizei nennt im Internet einen Katalog von Gründen, zum Beispiel: Parken

  • im absoluten Halteverbot oder auf Fahrspuren mit Richtungspfeilen,
  • im eingeschränkten Halteverbot, wenn der Lieferverkehr in die zweite Spur verdrängt wird,
  • gegenüber Grundstücksausfahrten,
  • an Bushaltestellen, Taxiständen oder auf Busspuren,
  • auf Rad- und Gehwegen mit erheblicher Behinderung oder wenn es über eine Stunde dauert,
  • an Fußgängerüberwegen sowie fünf Meter davor,
  • fünf Meter vor Kreuzungen,
  • vor Feuerwehrzufahrten,
  • auf Parkplätzen für Behinderte und für Carsharing, in Fußgängerzonen,
  • bei Überschreiten der Parkzeit um mehr als eine Stunde.

Im eingeschränkten Halteverbot darf abgeschleppt werden, wenn die vorgeschriebene Parkscheibe fehlt (VG Neustadt, Az. 5 K 408/08/NW). Dasselbe gilt bei Parken in zweiter Reihe, ebenso wenn das Auto nicht abgeschlossen ist oder Fenster offen stehen oder wenn es an einer engen oder unübersichtlichen Stelle steht. In Bremen wurde ein Auto sogar trotz gültigen Parkscheins abgeschleppt, weil der Fahrer immer wieder neue Tickets nachlöste und so die Höchstparkdauer überzog.

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