Tipps

Gratis: Bei Abofallen geht es fast immer um Angebote, die es sonst im Internet über­all kostenlos gibt.

Kosten: Oft heißt es: „Jetzt gratis Zugang einrichten“. Das stimmt, aber für die spätere Leistung, zum Beispiel Downloads, werden dann doch Kosten berechnet.

Anschrift: Niemals im Internet Namen und Adresse eingeben – es sei denn es handelt sich um einen Anbieter, den Sie schon lange als zuver­lässig und seriös kennen.

Minderjäh­rig: Wer unter 18 Jahre ist, kann nur mit Zustimmung der Eltern Aboverträge abschließen. Ansonsten ist der Vertrag schon deshalb unwirk­sam. Eltern haften dann nicht für ihre Kinder. Sie müssen auch keinen Alters­nach­weis schi­cken, vielmehr sind es die Abzo­cker, die in der Beweis­pflicht stehen.

Falsch: Wer sich mit falschem Namen, Anschrift oder Alter einloggt, muss nichts befürchten. Das ist weder Betrug noch strafbar (LG Mann­heim, Az. 2 O 268/08). Also: Auf böse E-Mails nicht antworten, schon gar nicht die Adresse verraten.

IP-Adresse: Damit lässt sich zwar die Identität des Surfers heraus­finden. Aber das geht nur über die Staats­anwalt­schaft und nur bei Verdacht auf eine Straftat – nicht bei Opfern von Internet-Abofallen.

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