Eine öffentliche Sparkasse darf einer Inkassofirma, die für die Betreiber von Abofallen arbeitet, die Eröffnung eines Girokontos verweigern. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main im Fall der Frankfurter Sparkasse entschieden (Az. 1 K 1711/10.F). Diese hatte einem Inkassobüro nach Beschwerden von Kunden das Konto gekündigt. Die Klage auf Eröffnung eines neuen Kontos wies das Gericht ab. Es reagierte damit auf die Sorge der Sparkasse, Teil einer Verbrauchertäuschung zu werden.

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