Abnehmen ohne Hungern Meldung

Ein paar Pfunde zu viel? Studien zeigen, wie Sie ohne Hunger Ihr Gewicht reduzieren – und die Leichtigkeit des Seins auch behalten.

Suppe: Sie macht schneller satt. Das zeigte sich an der Pennsylvania State University, als Vorspeisen aus gleichen Zutaten mit gleicher Kalorienzahl serviert wurden: als Auflauf und als Suppe. Die Frauen, die Suppe aßen, verspeisten vom folgenden Hauptgericht ein Viertel weniger. Der Sättigungseffekt durch Suppe hat nicht nur mit der Füllung des Magens zu tun, denn Wasser als Getränk zum Auflauf erzielte nicht den gleichen Effekt.

Eiweiß: Es macht doch schlank. Ursache könnte ein Hormon namens PYY sein, das verstärkt bei höherem Eiweißverzehr – zum Beispiel durch Fleisch und Milchprodukte – gebildet wird und Sättigungsgefühle ans Gehirn meldet. Bei einer Untersuchung am University College London fühlten sich die Probanden am besten gesättigt, die reichlich Eiweiß aßen. Sie hatten auch am meisten PYY im Blut.

Volumen: Erste Sattheitssignale gehen ans Gehirn, wenn die Magenwand gedehnt wird. Praktische Folge für Abnehmwillige: Gemüse füllt den Magen bei relativ wenig Kalorien. Essen Sie also reichlich davon. Der Hit gerade zu dieser Jahreszeit ist Kohl in allen Varianten. Er enthält reichlich Ballaststoffe, die lange satt machen, sowie Glucosinolate, denen eine Abwehrwirkung gegen bestimmte Krebsarten nachgesagt wird. Dazu kommen viele Vitamine wie zum Beispiel Folsäure, die generell Mangelware ist.

Langsam essen: Das bremst den Appetit, fanden Forscher der University of Rhode Island bestätigt. Sie ließen 30 junge Frauen beliebig große Portionen Nudeln essen. Als die Probandinnen schnell essen sollten, fühlten sie sich zwar schon nach knapp 10 Minuten satt, aßen aber deutlich mehr als bei der „langsamen“ Mahlzeit. Hier trat das Sättigungsgefühl erst nach 30 Minuten ein – aber die Frauen hatten summa summarum etwa 70 Kilokalorien weniger zu sich genommen. Fast noch wichtiger: Eine Stunde später fühlten sich die Langsamesser trotz weniger Kalorien besser gesättigt als beim schnellen Essen.

Kalorien: Ob Suppe, Steak oder Sauerkraut: Letztlich zählen nur Kalorien. Ein Kilo Fett weniger entspricht etwa 7 500 Kilokalorien. Täglich 500 Kalorien weniger als sonst bedeuten ein Minus von 3 500 Kalorien pro Woche. Das lässt ein Pfund schmelzen, in zwei Monaten vier Kilogramm. Wer so langsam abspeckt, entgeht dem Jojo-Effekt. Wichtig, um Heißhunger auf Süßes oder Fettes zu vermeiden: Vielseitig essen, sich nichts verbieten.

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