Frühstück, Mittag, Abend­essen – das war einmal. Zumindest US-Amerikaner essen sehr unregelmäßig, zeigt eine Studie von Forschern des kalifor­nischen Salk Instituts. Sie werteten das Essverhalten von mehr als 150 Teilnehmern zwischen 21 und 55 Jahren aus – per App übers Smartphone.

Mehr als die Hälfte verteilte die Mahl­zeiten auf die gesamte Wach­zeit

Die Teilnehmer fotografierten drei Wochen lang alle Mahl­zeiten, Getränke und Snacks. Nur ein Viertel des täglichen Kalorienbe­darfs nahmen sie vor dem Mittag auf, aber mehr als ein Drittel nach 18 Uhr. Mehr als jeder zweite Teilnehmer aß praktisch über die gesamte Wach­phase hinweg, verteilt auf 15 Stunden oder mehr.

Zeitspanne zwischen erster und letzter Mahl­zeit kann Gewicht beein­flussen

Acht überge­wichtige Teilnehmer reduzierten dann in einer weiteren Phase der Studie ihre Essens­zeiten auf 10 bis 11 Stunden am Tag. Nach 16 Wochen hatten sie im Schnitt 3,5 Prozent ihres Gewichts verloren. Die Studie zeigt: Die Zeitspanne zwischen erster und letzter Mahl­zeit kann das Gewicht beein­flussen.

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