Checkliste: Vieles spricht für ein zusätzliches Depot

Ein zusätzliches Depot – sei es als Zweitdepot oder als Unterdepot – ist sinnvoll für Anleger, ...

  • ... die bereits Fonds, Aktien oder andere Wertpapiere haben und ihren Bestand künftig aufstocken wollen. Anleger können selbst entscheiden, von welchen Anteilen sie sich zuerst trennen. Vorteilhafter ist es, erst die neuen Anteile zu verkaufen (siehe Musterrechnung S. 30).
  • ... die einen Fondssparplan haben. Dann gehen die Raten ab 2009 auf das zweite Depot. Anleger können auf diese Weise wählen, ob sie die neuen Anteile zuerst verkaufen wollen oder erst die alten.
  • ... die ausschüttende Fonds haben und die Ausschüttungen wieder anlegen lassen. Alle Ausschüttungen ab 2009 laufen auf das neue Depot.
  • ... die thesaurierende Fonds und ­einen Freistellungsauftrag haben.
    Bei thesaurierenden Fonds fließen laufende Erträge ins Fondsvermögen.
    Es kommt dennoch zur Wiederanlage von Ausschüttungen, weil die Fondsgesellschaft für alle Anleger Abgeltungsteuer abzieht. Die depotführende Stelle muss bei Anlegern mit Freistellungsauftrag für Ausgleich sorgen. Ihnen wurde die Steuer zu Unrecht abgezogen. Deshalb kauft sie neue Anteile. Die werden dann im neuen statt im alten Depot verbucht.

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