Recht­liche Grund­lagen: Gut für den Kreis­lauf

Vermeiden und verwerten. Seit Juni 2012 gilt in Deutsch­land das Kreis­lauf­wirt­schafts­gesetz. Oberstes Prinzip: Abfälle sind vorrangig zu vermeiden, in zweiter Linie zu verwerten – und zwar in folgender Reihen­folge: Müll ist entweder für eine Wieder­verwendung vorzubereiten, zu recyceln oder – wenn beides nicht geht – zum Erzeugen von Energie zu verwenden. Erst wenn alle Möglich­keiten ausgeschöpft sind, ist er umwelt­verträglich zu beseitigen.

Zurück­nehmen. Details regeln die Bundes­länder in eigenen Abfall­gesetzen, Gemeinden und Land­kreise über Abfall­wirt­schafts- und Gebühren­satzungen.Auch Hersteller und Händler sind in der Pflicht. Über die Verpackungs­ver­ordnung sowie das Batterien- und das Elektronikgerätegesetz sind sie etwa verpflichtet, ausgediente Produkte kostenlos zurück­zunehmen und zu verwerten.

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