Abfall­entsorgung

Eine kleine Müll­kunde

05.11.2013
Inhalt

Hausmüll

Abfall­entsorgung - Was gehört in welche Tonne

Hausmüll sollte in Beuteln oder Papier verpackt in die graue Tonne gefüllt werden. Das gilt besonders für Abfälle, die feucht sind oder stark riechen. Über den Restmüll dürfen unter anderem Hygiene­artikel, Kerzen, Leder, Haare, Asche und einge­trock­nete Farben entsorgt werden, ferner Kleintier­streu, Windeln, Kehricht, Staubsaugerbeutel sowie verschmutztes und beschichtetes Papier. Für die Tonne einen kühlen Stell­platz wählen.

Glas

Abfall­entsorgung - Was gehört in welche Tonne

In Weiß­glas-Behälter sollte niemand farbige Flaschen und Gläser werfen, sonst lässt sich kein weißes Glas daraus herstellen. Gefäße aus Keramik, Steinzeug und Porzellan haben grund­sätzlich nichts im Glas­abfall zu suchen, da ihre Partikel im Recycling­glas zu Brüchen führen können. Auch Fenster-, Kristall- und Spiegelglas, Trink­gläser sowie Glühbirnen sind statt in Glastonnen über den Hausmüll zu entsorgen.

Bioabfälle

Abfall­entsorgung - Was gehört in welche Tonne

In die braune Tonne gehören organische Stoffe wie Garten­abfälle, Kartoffel-, Obst- und Eierschalen. Küchenkrepp, Kaffee­filter und Teebeutel dürfenauch hinein. Essens­reste am besten in Zeitungs­papier einwickeln. Damit der Biomüll nicht stinkt, den Deckel geschlossen halten, die Tonne vor allem an einem kühlen, schattigen Ort aufstellen. Den Boden mit zerknülltem Zeitungs­papier auslegen – das kann Schmutzbelägen vorbeugen.

Papier und Pappe

Abfall­entsorgung - Was gehört in welche Tonne

In die Papiertonne dürfen neben Zeitungen auch Hoch­glanzmagazine, Kataloge, Prospekte, Karton und Schreib­papier wandern – Spiralblöcke idealer­weise ohne die Metall­spirale in die Tonne geben. Bei Verpackungen aus Karton sind dicke Klebebänder so weit wie möglich zu entfernen –und Styropor­polster getrennt als Verpackungs­müll zu entsorgen.

Wert­stoffe

Abfall­entsorgung - Was gehört in welche Tonne

Die orange Tonne steht noch nicht allen offen. München zum Beispiel testet erst­Sammel­systeme für Wert­stoffe. Berlin hat dagegen 2013 eine einheitliche Wert­stoff­tonne einge­führt. Sie ersetzt die gelben Tonnen beziehungs­weise den gelben Sack und darf mit Verbunds­toffen wie Getränkekartons oder Kaffee­verpackungen „gefüttert“ werden, aber auch mit Kunststoff (etwa Becher, Spielzeug, Schaum­stoffe) und Metall (wie Töpfen, Werk­zeugen, Besteck). Saarbrücken erlaubt seinen Bürgern darüber hinaus, über die Wert­stoff­tonne Elektrokleingeräte wie Föhne, PCs oder Bügel­eisen zu entsorgen.

05.11.2013
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