Die AVB Allgemeine Vermögensberatungs- und Vermittlungs GmbH wirbt weiter für riskante Beteiligungen an Unternehmen der Würzburger Eurogruppe. Diesmal wenden sich die Berater an Geringverdiener, Spätaussiedler und Ausländer, um ihnen Beteiligungen an der Bialek Immobilienhandel AG aufzuschwatzen, berichtet der Bremer Anwalt Peter Hahn.

Gerade für diesen Anlegerkreis eignen sich die langjährigen Beteiligungen jedoch nicht. Denn Steuervorteile kommen bei geringen Einkommen kaum zum Tragen. Zudem ist die Anlage wegen der erheblichen Verlustrisiken auch nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Gerade hier haken die AVB-Berater jedoch häufig ein. Anleger sollen Lebensversicherungen kündigen und zurückgezahltes Geld bei der Bialek AG investieren. Dort gebe es mehr Rendite.

Gründerin der Bialek AG mit Vorstand Jürgen Spilker ist die von Spilker geführte AVB. Sie besitzt 51 Prozent der Aktien und litt zuletzt offenbar unter Zahlungsproblemen. Anwälte berichten, dass sie Kosten für verlorene Prozesse nur noch in Raten abstottert.

Dieser Artikel ist hilfreich. 89 Nutzer finden das hilfreich.