Die APM Investment Ltd. mit Sitz in Belize in der Karibik erweckt gegenüber ihren Anlegern in Deutschland den Eindruck, sie dürfe kein Geld mehr an deutsche Kunden auszahlen. Nach dem Einschreiten der Bundesanstalt für Finanz­­­dienstleistungsaufsicht (Bafin) müsse ihre Rechtsabteilung erst eine Klärung mit den Behörden in Deutschland herbeiführen. Bis dahin dürfe sie nichts auszahlen, erklärt sie besorgten Anlegern.

Die Bundesanstalt weist darauf hin, dass ihre Anordnung der APM Investment nicht verbietet, deutschen Kunden das ihnen zustehende Geld auszuzahlen. Im Gegenteil: Die Bafin verlangt in ihrer Anordnung von der APM Investment sogar, dass sie ihre Geldanlagen auflöst und das Geld umgehend an deutsche Anleger zurückzahlt.

Wie berichtet, hat die Firma für die im Internet angebotenen Wertpapiergeschäfte keine Erlaubnis der Aufsicht (siehe Finanztest 1/04).

Bisher hat die Gesellschaft keinerlei Auskünfte erteilt und ist auch nicht in Kontakt mit der Aufsicht getreten. Ob die Firma genug Geld hat, um die Anleger zu befriedigen, weiß die Bafin nicht.

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