Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der APM Investment Ltd. mit Sitz in Belize in der Karibik untersagt, für deutsche Kunden Wertpapiergeschäfte durchzuführen. Die APM habe für diese Geschäfte keine Erlaubnis und müsse sie deshalb rückabwickeln.

Die APM bietet im Internet Anlegern „Professional Portfolio Managements“ an. Dabei beauftragt der Kunde APM, „Wertpapiergeschäfte“ für ihn durchzuführen. Dafür soll es Renditen von 7 Prozent im Monat (!) geben.

Bekannt ist von APM nur eine Briefkastenanschrift in Belize. Eine „weltweit geltende“ Wertpapierhandelslizenz, deren sich das Unternehmen rühmt, hat es nicht. Ob das Kundengeld tatsächlich von der APM angelegt wurde, weiß die BaFin nicht. Sprecher Oliver Struck befürchtet, dass die Firma ihre Geschäfte fortsetzen könnte. Auf das Verbot der BaFin, das an die Adresse in Belize per Brief und E-Mail geschickt wurde, habe die Firma nicht geantwortet.

Derzeit werben immer noch Vertriebspartner der Firma auf ihren Internet­seiten für die APM-Geschäfte. Eine ­Finanztest-Stichprobe ergab, dass viele Vermittler weder eine Erlaubnis der BaFin für APM-Geschäfte besitzen noch das Verbot für die Firma kennen.

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