ADAC-Werbegeschenk Meldung

Stark be­lastet: ADAC-Taschenlampe.

In Heft 4 von test warnten wir vor billigen Heimwerker­produkten in Baumärkten. Grund: Viele untersuchte Werkzeuge und Geräte waren vor allem in Griffen und Gehäusen mit gefährlichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet. Nun bietet der ADAC Verlag, Buchverlag von Europas größtem Automobilclub, als „Dankeschön“ für die Anforderung von „10.000 Tipps und Tricks für Küche, Haus und Garten“ eine Taschenlampe an, deren um­mantelter Griff mit PAK so stark belastet ist, dass sie in unserem Test von Taschenleuchten (test 1/06) ein „Mangelhaft“ bekommen hätte. PAK können Krebs erzeugen und das Erbgut verändern. Es sind Substanzgemische aus mehreren Hundert Einzelstoffen. Als besonders kritisch gilt die Leitsubstanz Benzo(a)pyren. Die Weichmacher lösen sich beim Kontakt mit der Haut und gelangen so in den Körper. Gesetzliche Grenzwerte für den PAK-Gehalt gibt es aber nicht. Faustregel: Alles was schwarz, weich und billig ist, könnte mit PAK belastet sein. Auch die Nase kann helfen: PAK-haltige Teeröle riechen oft stechend und penetrant. Der Geruch verfliegt allerdings mit der Zeit. Und es gibt auch Kunststoffe, die riechen, obwohl sie nicht mit PAK belastet sind. Für die PAK-belastete Taschenlampe vom ADAC gilt: Finger weg.

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