Anleger der „Alternative Capital Invest“ (ACI) aus Gütersloh, die über Immobilienfonds in Dubai investiert haben, fürchten um ihr Geld. Sie haben deshalb ein Kontrollgremium eingesetzt, das die ACI-Geschäfte überprüfen soll.

Wie berichtet, wurden die Immobilien der Dubai-Fonds II. bis V. der ACI Ende 2008 planmäßig verkauft. Da der Käufer nicht zahlen konnte, gab es für Anleger aber keine Schlussausschüttung.

Die ACI behauptet, dass das Anlegergeld sicher sei. Daran gibt es jedoch Zweifel, seit sie den Kaufvertrag für die Fondsimmobilien einfach rückgängig machte, ohne die Anleger zu fragen. Die Investmentfirma ermöglichte dem Kontrollgremium auch kein Treffen mit dem zahlungsunfähigen Käufer und gab ihm keinen Einblick in die Treuhandkonten der Fondsobjekte.

Anwalt Jens-Peter Gieschen aus Hamburg hält die Sicherheitsversprechen der ACI für weitgehend wertlos. Die Kanzlei Ahrens und Gieschen (KWAG) vertritt mehrere ACI-Anleger.

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