400-Euro-Angestellte sind für ihre Chefs am 1. Juli teurer geworden. Die Arbeitgeber müssen jetzt für Kranken- und Rentenversicherung höhere Pauschalen abführen. Der Steuerbetrag hat sich nicht verändert:

Krankenversicherung (früher 11 Prozent): 13 Prozent
Rentenversicherung (früher 12 Prozent): 15 Prozent
Steuerpauschale: 2 Prozent
Abgaben insgesamt: 30 Prozent

Die höheren Abgaben gelten aber nicht für Minijobber in privaten Haushalten. Hier bleibt es bei insgesamt 12 Prozent Abgaben: Jeweils 5 Prozent für Renten- und Krankenversicherung plus 2 Prozent Steuerpauschale.

Chefsache. Die Minijobberin kann 400 Euro im Monat ohne Abzüge kassieren. Nur ihr Chef muss Steuern und Sozialabgaben zahlen.

Tipp: Wie hoch die Abgaben sind, können Sie mit dem Minijob-Rechner unter www.bundesknappschaft.de (> Minijob-Zentrale > Download-Center > Downloads für Arbeitgeber) ermitteln.

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