3D-Webkamera von novo Schnelltest

novo minoru 3D webcam
Preis: 80 Euro

Nach Herstellerangabe ist minoru die erste Webcam für Normalnutzer, die dreidimensionale Bilder liefert. Obs wirklich plastische Bilder gibt, zeigt der Schnelltest.

Zwei Kameras in Augenabstand

Die kleine Videokamera wird oben auf den PC-Monitor geklemmt und auf den Nutzer gerichtet, um Videotelefonate übers Internet zu führen. Für die dreidimensionalen Bilder sind in dem Gerät ungefähr im Augenabstand zwei einzelne Kameras montiert, deren Bilder von der mitgelieferten Software zu einem Mischbild zusammengerechnet werden.

3D-Effekt über Rot-Grün-Brillen

Die räumliche Wirkung beruht auf einer Technik, die schon in den 50er Jahren im Kino genutzt wurde und an deren Nachteilen sich seither nichts geändert hat: Um die Bilder räumlich wahrzu­nehmen, betrachtet man sie durch eine der fünf mitgelieferten Rot-Grün-Brillen. Dabei geht die Farbinformation der Bilder verloren. Zudem sind die Pappbrillen unbequem.

Nur in englischer Sprache

Gibt man die Stereobilder direkt am Rechner wieder, funktioniert der 3D-Effekt immerhin recht gut, beim Übertragen über Videotelefoniedienste wie Skype wird er aber abgeschwächt. Anleitung und Software liegen der minoru-Kamera nur in englischer Sprache bei, deutsche Versionen kann man auf der Anbieterwebsite herunterladen.

test-Kommentar

Die 3D-Webcam funktioniert zwar, doch die Rot-Grün-Brillen bringen allerlei Nachteile, der Neuheiteneffekt nutzt sich schnell ab.

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