Die großen amerikanischen Trickfilmstudios setzen auf 3D-Technik: Das Studio Pixar („Toy Story“, „Findet Nemo“), das zum Walt-Disney-Konzern gehört, will ab Ende dieses Jahres seine Animationsfilme so produzieren, dass sie in entsprechend ausgestatteten Kinos mit räumlichen Effekten vorgeführt werden können. Pixar-Konkurrent Dreamworks („Antz“, „Shrek“) hatte Ähnliches schon im vergangenen Jahr angekündigt. Beobachter werten diesen Schritt auch als Reaktion auf schwindende Zuschauerzahlen: Die Kino­betreiber könnten höhere Eintrittspreise verlangen und sich einen Vorsprung vor den immer aufwendigeren Heimkinoanlagen in den Wohnzimmern sichern, in denen 3D noch nicht anzu­sehen ist. Bevor Kinofreunde flächendeckend in den Genuss des neuen räumlichen Kinoerlebnisses kommen, sind aber noch hohe Investitionen nötig: Selbst in den USA sind derzeit nur rund 1 000 der insgesamt fast 40 000 Kinos für die 3D-Technik ausgerüstet.

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