Oben die Filament-Rolle, darunter der Druck­kopf, darunter wiederum das fertige Druck­objekt – in diesem Fall eine Tasse.

Sie drucken Figürchen, Spielzeug, Schmuck oder Ersatz­teile aus Kunststoff – 3D-Drucker erobern allmählich Privathaushalte. Geräte für den Haus­gebrauch arbeiten meist mit Filament, einem Kunst­stoff­draht, den es rollenweise zu kaufen gibt. Die Stiftung Warentest hat acht 3D-Drucker für private Anwendungen getestet . Hier stellen wir die Technik vor und liefern 3D-Drucker-Test­ergeb­nisse nebst Video und FAQ mit Antworten zum Thema 3D-Druck.

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Test3D-Drucker04.11.2020
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Bildergalerie: Alltags­helfer aus dem Drucker

Druck­muster im Test: Schiff­chen und Tasse.

Druck­muster im Test: Schiff­chen und Tasse.

Tuben­ausdrücker. Schneller gedruckt als online geshoppt.

Brillen­etui. Individuell und selbst gemacht.

Abfluss­sieb. Drucker liefern jede Farbe.

Abroller. Für Kreative, die selbst designen wollen.

Schicht für Schicht aus Kunststoff gedruckt

Von kleinen Alltags­helfern über Spielfiguren bis zu Ersatz­teilen reicht die Palette, die heimische 3D-Drucker ausgeben können. Stark ist 3D-Druck immer dann, wenn es das Original­teil nicht mehr gibt. Der Drucker erhitzt Filament und trägt den geschmolzenen Kunststoff durch eine Düse auf sein Druck­bett auf. Schicht für Schicht entsteht so das dreidimensionale Objekt. Neben reinem Kunststoff-Filament gibt es auch Druck-Filamente die zusätzlich Holz oder Metall enthalten. Sie verleihen den gedruckten Gegen­ständen einen hölzernen oder metallischen Charakter.

Das Video zum 3D-Drucker-Test

Wie sieht es aus, wenn ein 3D-Objekt entsteht, wie laut sind die Geräte? Was unterscheidet einen guten von einem schlechten 3D-Druck? Welche 3D-Drucker lassen sich gut, welche schlecht bedienen? Antworten und weitere Details zum 3D-Drucker-Test bringt das Video.

Preise sind drastisch gefallen

Neu ist der Preissturz und die damit einhergehende Verbreitung von 3D-Druckern in privaten Haushalten. Schon für wenige Hundert Euro gibt es heute Drucker, die Figürchen, Spielzeug, Schmuck oder Ersatz­teile aus Kunststoff herstellen. Industrie­betriebe nutzen seit Jahren Groß­geräte, die – je nach Verfahren – auch Holz, Metall, Keramik und andere Materialien verarbeiten. Wir präsentieren unseren ersten großen Test 3D-Drucker für den Heim­gebrauch.

Das bietet der 3D-Drucker-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Test­ergeb­nisse für acht 3D-Drucker für den Haus­gebrauch. Alle getesteten Geräte arbeiten im FFF-Verfahren (Fused Filament Fabrication) mit Kunststoff-Filament.

Test­kommentar. Wir liefern Test­kommentare zu jedem 3D-Drucker im Test: Vom Prusa i3 MK3S, über den Creality CR-10 V2 bis zum XYZprinting da Vinci Junior sind insgesamt acht Filament-Drucker im Test. Der Test­kommentar zeigt die Stärken und Schwächen jedes 3D-Drucker im Test.

Kauf­beratung. Wir präsentieren preisgüns­tige Einsteigergeräte, 3D-Drucker für Familien, 3D-Drucker für Anspruchs­volle, kleine 3D-Drucker für den Unter­richt, große 3D-Drucker für Designer und Modell­bahn­freunde und den 3D-Drucker-Testsieger.

Tipps und Hintergrund. Für wen eignen sich 3D-Drucker? Was kann man mit 3D-Druckern alles drucken? Ist das Druck-Filament giftig? Setzen 3D-Drucker Schad­stoffe frei? Tipps zum 3D-Druck: Unser Testbe­richt 3D-Drucker gibt Antwort auf diese Fragen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus der Zeit­schrift test 11/2020.

3D könnte Schule machen

Bisher sind 3D-Drucker vor allem bei Bast­lern, Modell­eisenbahn-Freunden und Künst­lern beliebt. Mitt­lerweile entdecken Eltern die Geräte für ihre Kinder. Pädagogen setzen sie auch im Unter­richt ein. In Zukunft könnten 3D-Drucker also Schule machen. Der Anbieter XYZprinting hat zwei Serien mit kleinen, preisgüns­tigen Geräten für Familien und für den Unter­richt entwickelt.

Gutes Druck­bild, schlechtes Druck­bild

Sauber und unsauber. Bei einem guten Druck (links) ist kaum Nach­arbeit erforderlich. Der Druck des Flashforge dagegen ist unsauber mit vielen Fäden. Das bedeutet viel Nach­arbeit.

Von Anycubic bis XYZprinting

Wir haben acht 3D-Drucker zum großen Warentest antreten lassen. Im Test sind der XYZprinting da Vinci mini W+ für etwa 275 Euro (aus der Familien­serie von XYZprinting), der XYZprinting da Vinci Junior für rund 465 Euro, der für Pädagogen beworben wird und sechs weitere 3D-Drucker im Preis­bereich von 300 bis 1 000 Euro: Anycubic i3 Mega S, Creality CR-10 V2, Flashforge Adventurer 3, Mono­price MP10, Prusa i3 MK3S und Renkforce (Conrad) RF100 XL.

Alle Test­ergeb­nisse nach dem Frei­schalten

Schwer zu reinigen. Ein Fehl­druck im XYZprinting Junior nach Verrutschen des Druck­musters. Viele Winkel und Ritzen im engen Gehäuse sind dann kaum noch sauber zu bekommen.

Nicht alle Drucker sind so über­zeugend wie der Testsieger. Der XYZprinting da Vinci Junior verfehlt beispiels­weise das Klassenziel und landet ganz hinten. Der Grund: Filamentreste sammelten sich im Test in allen Winkeln und Ritzen des Gehäuses. Das Gerät war anschließend kaum noch sauber zu bekommen. Lesen sie diese und weitere Details nach dem Frei­schalten des Tests 3D-Drucker-im-Test.

Entwickelt in der 80zigern, erster Test schon im Mai 2013

Übrigens: So ganz neu wie mancher denkt, sind 3D-Drucker nicht. Die Technik wurde bereits in den 80er Jahren entwickelt. Die Stiftung Warentest veröffent­lichte im Mai 2013 schon einen Schnelltest zum Makerbot Replicator 2. Der Makerbot kostete damals rund 2 200 US-Dollar und war einer der ersten erschwing­lichen 3D-Drucker – damals wohl von allem für Nerds.

Nutzer­kommentare, die vor dem 21. Oktober 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf unseren Schnell­test des Makerbot Replicator 2, den wir an gleicher Stelle veröffent­licht hatten.

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