3D-Brille mit Software Kopfschmerz programmiert

28.01.2010

Die 3D-­Brille und -Software der Firma Nvidia kann 3D-Bilder, etwa in Computerspielen, räumlich darstellen. Die Tester waren gespannt und prüften die Brille zusammen mit dem im Paket angebotenen Monitor Samsung SyncMaster 2233RZ.

Kopfschmerzen

Die Brille ist leicht und läuft mit einer Akkuladung bis zu 70 Stunden. Der räumliche Effekt wirkt oft verblüffend. Vier von acht Testpersonen klagten jedoch nach wenigen Minuten über Kopfschmerzen oder Druck im Kopf, zwei weitere nach etwa einer halben Stunde. Nur zwei genossen den 3D-Effekt ohne Nebenwirkungen.

Leistungsfähige Grafikkarte

Damit das 3D-Bild nicht flimmert, muss der Monitor mindestens 100 Bildwechsel pro Sekunde (Hertz) darstellen. Der Samsung schafft 120. Damit zeichnet er sich im Betrieb als normaler PC-­Monitor durch ein besonders ruhiges Bild aus. Für die 3D-Darstellung ist eine sehr leistungsfähige Grafikkarte erforderlich. Die Tester prüften mit der GeForce GTX275 GS von Gainward für etwa 240 Euro.

test-Kommentar

Die 3D-Wirkung überzeugt, kann aber Kopfschmerzen bereiten. Wer den Kauf in Erwägung zieht, sollte die Brille vorab möglichst ausgiebig testen.

28.01.2010
  • Mehr zum Thema

    Monitore im Test Die besten fürs Home­office

    - Insgesamt über­zeugen viele PC-Monitore im Test. Doch nicht mit allen lässt sich über längere Zeit entspannt arbeiten und nur wenige haben zukunfts­sichere Video­anschlüsse.

    Display-Beleuchtung Schadet blaues Licht Augen und Haut?

    - Blaues Bild­schirm-Licht kann Augen und Schlaf beein­trächtigen. Wie gravierend die Effekte sind, ist noch unklar. Vorbeugen kann aber nicht schaden. test.de informiert.

    Convertible Medion Akoya E3223 Total­ausfall im Test

    - Was beim Testen von mobilen Computern zuletzt geschah, kommt selten vor: Ein Convertible von Medion fiel komplett aus. Es ließ sich nicht mehr aus dem Standby-Zustand...