360-Grad-Kameras im Test: Gute Rundum-Bilder gibts schon für 200 Euro

So gelingen gute 360-Grad-Aufnahmen

360-Grad-Kameras im Test - Gute Rundum-Bilder gibts schon für 200 Euro

Wenn Sie folgende Tipps und Regeln beherzigen, kommen Sie schneller zu ansehnlichen Rund­umbildern. Experimentieren ist natürlich erlaubt.

  1. Leben im Bild. Filmen Sie nicht nur endloses Panorama. Personen, Tiere und Gegen­stände im Bild machen Rund­umvideos spannender.
  2. Abstand halten. Halten Sie etwa drei Meter Abstand zwischen Kamera und Motiv. Die Fisch­augen-Objektive verzerren sonst sehr. Verzerrte Motive passen an den Naht­stellen beider Objektive nicht mehr sauber zusammen.
  3. Fernbedienung nutzen. Steuern Sie die Kamera per Smartphone aus der Ferne, zum Beispiel mit Stativ. Sonst geraten Sie unweigerlich verzerrt ins Bild (nah am Objektiv) und verdecken viel vom Panorama.
  4. Ruhe im Bild. Schwenken Sie mit der Kamera nur spar­sam und vermeiden Sie heftige Bewegungen. Allzu viel Bewegung macht das Bild unruhig und lässt den Zuschauer schwind­lig zurück. Gute Software kann zwar Bild­fehler und Wackler nach­träglich ausgleichen, doch das kostet viel Zeit.
  5. Bewegte Motive. Ihre Motive dürfen sich dagegen bewegen. Das gibt in Rund­umvideos sogar besonders schöne Effekte.
  6. Geschichten erzählen. Platzieren Sie Hand­lung und Motive in alle Richtungen. Nur den Bereich zwischen den beiden Objektiven sollten Sie meiden: Die Kamera bildet dort nicht optimal ab. In der Kürze liegt die Würze: Komponieren Sie eher kurze Clips.
  7. Gutes Licht. Blauer Himmel, Wolken und Sonne peppen jedes Rund­umvideo auf. Sorgen Sie auch bei Innen­aufnahmen für gutes Licht,möglichst in beiden Objektiven.
  8. Musik, bitte! Legen Sie Musik unter die Bilder oder nutzen Sie einen separaten Audio­rekorder. Der Ton der kleinen 360-Grad-Kameras ist kein Hit.

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