Erst gratis, dann teuer, so dürfen Internetfirmen keine Kunden übertölpeln. Vor allem bei kostenlosen E-Mail-Konten werden Verbraucher mit Gratisangeboten bombardiert, sobald sie sich auf ihrem Konto einloggen. So bot die Firma 11 ein „Gratis“-Sicherheitspaket. Doch in einer Fußnote war versteckt, dass es nach drei Probemonaten 4,99 Euro kosten sollte, wenn der Verbraucher nicht kündigt. „Kunden beschweren sich, das Paket sei bei der Bestellung eines DSL-Vertrags inklusive gewesen, ohne dass sie es merkten“, berichtet Martin Madej vom Verbraucherzentrale Bundesverband, der gerichtlich dagegen vorgeht. Vor allem 11, GMX und Web.de, Töchter der United Internet, fallen den Verbraucherzentralen häufig auf.

Tipp: In aller Regel haben solche Gratisangebote einen Haken. Wer keinen Ärger will, lässt die Finger davon.

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