Riestern mit Betriebsrente

Für wen ist es geeignet? Eine betriebliche Riester-Rente eignet sich, wenn Sie ein bequemer Sparer mit festem Job sind, dessen Arbeitgeber einen günstigen Gruppenvertrag anbietet. Sie ist auch interessant, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen keinen Hinterbliebenenschutz oder Invaliditätsschutz auf dem freien Markt bekommen.

Wie funktioniert es? Betrieblich riestern können Sie über eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung. Der Arbeitgeber entscheidet, was er anbietet.

Welche Rendite kann ich erwarten? Deutlich getrübt wird Ihre Renditeerwartung dadurch, dass die Auszahlungen sozialabgabenpflichtig sind. Rund 17 Prozent gehen von der Auszahlung verloren. Bei privaten Riester-Verträgen trifft das nur gesetzlich krankenversicherte Rentner, die so viel Einkommen haben, dass sie freiwillig versichert sind.

Wie hoch sind die Kosten? Durch Gruppenrabatte oft niedrig. Von einer Direktversicherung als Einzelvertrag raten wir ab.

Welche Garantie gibt es? Für Direktversicherungen und Pensionkassen gilt ein Garantiezins von 2,25 Prozent (ab 2012: 1,75 Prozent). Nach Kosten bleiben schon heute weniger als 1 Prozent. Für Pensionsfonds gilt die Mindestgarantie für die eingezahlten Beiträge und Zulagen zu Rentenbeginn.

Wie flexibel ist es? Sehr unflexibel, der Vertrag hängt vom Arbeitgeber ab. Sie können auch kein Geld zur Immobilenfinanzierung entnehmen.

Wie gut kann ich planen? Meist gut. Bei den meisten Angeboten und einem festem Job ist die Prognose, die Sie über die Auszahlung bekommen, recht zuverlässig.

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