Ein Opfer von Internet-Abzockern hatte vor dem Berliner Kammergericht Erfolg. Die Richter gaben einer Frau Recht, die über 8 500 Euro Telefongebühren zahlen sollte (Az. 26 U 205/01). Während ihr 16-jähriger Sohn im Internet surfte, hatte sich ein so genannter Dialer installiert. Das Computerprogramm wählte statt der normalen Einwahl eine teure 0 190-Nummer.

In erster Instanz hatte das Landgericht die Mutter verurteilt, die Rechnung zu zahlen. Diese Entscheidung hob das Kammergericht auf. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Der unterlegene Netzbetreiber will vor den Bundesgerichtshof ziehen.

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